Erstkontakt mit Aliens? Forscher empfangen mysteriöse Signale aus dem Weltraum

Cambridge - Sie gehören zu den größten Mysterien in der Geschichte der Weltraumforschung, erst zwei Mal wurden sie empfangen.

Forscher konnten mysteriöse Funkwellen aus dem all empfangen. (Symbolbild)
Forscher konnten mysteriöse Funkwellen aus dem all empfangen. (Symbolbild)  © 123RF

Die Rede ist von ultraschnellen Funkwellen aus dem All. Nach 2007, wo mehrere Dutzend solcher Impulse in Puerto Rico und Australien ausgemacht werden konnten, dokumentieren Forscher des Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge einen weiteren Fall. Und zwar von der gleichen Stelle ausgehend!

Die Signale scheinen in einer Galaxie zu entstehen, die 2,5 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt liegt. Eine riesige Entfernung, und deshalb auch nicht leicht für Forscher auf der Erde auszumachen.

Viel wichtiger jedoch: Die Experten gehen nicht davon aus, dass die Energiestöße einen natürlichen Ursprung haben. „Schnelle Funkwellen sind aufgrund ihrer kurzen Dauer und ihres Ursprungs über große Entfernungen außerordentlich hell, und wir haben mit Sicherheit keine mögliche natürliche Quelle identifiziert“, sagte Avi Loeb, einer der Forscher gegenüber "Dailygalaxy".

Viel mehr wird vermutet, dass die Signale von einer fortschrittlichen Alienart kommen, deren Technologie gegenüber der unseren weit überlegen ist. Kaum vorstellbar: Die Experten gehen davon aus, dass diese Sender, mit denen die Signale gesendet werden, ungefähr die Größe eines ganzen Planeten haben müssten.

Um einen eigenen sender zu bauen, der über diese riesige Distanz zu erreichen wäre, fehlt uns noch die Technologie. (Symbolbild)
Um einen eigenen sender zu bauen, der über diese riesige Distanz zu erreichen wäre, fehlt uns noch die Technologie. (Symbolbild)  © 123RF

Eine weniger spektakuläre Erklärung haben andere Forscher. Die Signale könnten beispielsweise von ebenso wenig genau erforschten Phänomenen wie schwarzen Löchern stammen.

Vermutungen bleiben allerdings Vermutungen, solange sie nicht weiter untersucht werden können. Und da liegt das ganze Problem.

Das Canadian Hydrogen Intensity Mapping Experiment, kurz CHIME, ist ein Observatorium und war ursprünglich für die Erforschung des frühen Universums gedacht. Es stellte sich heraus, dass es dort am Besten gelang, die mysteriösen Energiestöße zu beobachten.

Allerdings nur in einem Rahmen der nicht ausreicht, um genauere Analysen machen zu können. Ideal wäre ein eigener Sender, um möglicherweise sogar direkt Kontakt aufzunehmen, sofern es sich um ein außerirdisches Signal handelt.

Berechnungen zufolge müsste ein Sender, der stark genug ist, über diese Entfernung Signale zu senden, doppelt so viel Energie wie das Sonnenlicht erzeugen, das auf die Erde strahlt. Das ist technologisch gesehen aktuell unmöglich. Da es physikalisch jedoch machbar ist, könnte es eine Option für die Zukunft sein.


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