Darum schwimmt dieser Mann 152 Kilometer durch den Ozean

Barbados/St. Lucia - Der Ausnahmeathlet Cameron Bellamy (37) stellte am Sonntag einen neuen Rekord auf. Er schwamm von Barbados nach St. Lucia in nur 56,36 Stunden.

Cameron Bellamy (37) cremt sich ein, um sich vor der Sonne und dem Salzwasser zu schützen.
Cameron Bellamy (37) cremt sich ein, um sich vor der Sonne und dem Salzwasser zu schützen.  © Screenshot/Twitter/CamUbunye

Die 151,7 Kilometern durch den offenen Ozean legte der südafrikanische Ausnahmeathlet aber nicht ohne Grund zurück.

Mit dieser gefährlichen und extrem anstrengenden Aktion wollte Cameron Bellamy Spenden für seine Wohltätigkeitsorganisation "Ubunye Challenge Charity" sammeln, so der "Spiegel Online". Die Organisation setzt sich für Krisengebiete in Südafrika, Simbabwe und der Karibik ein.

Eigentlich wollte der 37-Jährige von Kuba nach Florida Keys schwimmen. Dieser Versuch scheiterte aber an den örtlichen Behörden, die seinem "support boat" keine Genehmigung erteilten.

Einfach war der Trip durch den Ozean beileibe nicht. Gestartet war der Athlet in St. Peters Bay (Barbados, Karibik) am Freitag um 8.00 Uhr, so sein Team auf Twitter. Das erklärte Ziel: St. Lucia. Das erreichte er am Sonntag um 17 Uhr. Nach 56 Stunden und 36 Minuten im Wasser.

Alle 30 Minuten bekam der Extremsportler etwas zu trinken gereicht, ein Mal in der Stunde auch etwas zu Essen. Um sich vor der Sonne und dem aggressiven Salzwasser zu schützen, trug der 37-Jährige stündlich Vaseline auf den Mund und die Zunge auf. Außerdem war sein Körper mit Zink eingecremt.

Bei seiner Ankunft wurde der Schwimmer zum ersten Mal medizinisch untersucht, so lokale Medien.

Nicht sein erster und wahrscheinlich auch nicht sein letzter Rekord. Zwei Einträge ins Guinness-Buch der Rekorde kann der Ausnahmeathlet schon verzeichnen.

Durch den Ozean schwamm der Athlet von Barbados nach St Lucia.
Durch den Ozean schwamm der Athlet von Barbados nach St Lucia.  © Screenshot/Twitter/CamUbunye

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