Das können die neuen Mega-Busse der DVB





Fein aufgereiht präsentierten die DVB ihre neuen Mega-Busse vor der 
Semperoper.
Fein aufgereiht präsentierten die DVB ihre neuen Mega-Busse vor der Semperoper.  © Ove Landgraf

Dresden - Ab Montag sind in Dresden zwölf neue Mega-Busse unterwegs. Die 21 Meter messenden „CapaCitys“ sind 2,25 Meter länger als die bisher größten DVB-Busse, dürfen nur mit Sondergenehmigung auf die Strecke.

Der Einsatz dieses Typs ist auf der Linie 62 vorgesehen. Bei Bedarf sollen weitere Strecken auf der 61, 63 oder 64 hinzukommen. Im Vergleich zum bisherigen Gelenkbus passen bei Auslastung mit drei Personen pro Quadratmeter 107 Fahrgäste und damit 16 mehr als bisher in einen „CapaCityL“.

Der neue Mega-Bus (kostet etwa 350.000 Euro, 394 PS) hat vier statt bisher drei Achsen und schwenkt weiter aus als die bisherige Flotte. Alle Fahrer werden speziell geschult. Auch sonst legen die DVB kräftig nach. Weitere acht neue 18,75 Meter lange Busse ersetzen ältere 12-Meter-Standardmodelle. Die durchschnittliche Fahrgastzahl erhöht sich dabei um ein Drittel auf 91 Personen.

Für die neuen Busse werden Altfahrzeuge mit einer Million Kilometern im Liniendienst oder verschlissener Technik ausgemustert. Die Neuwagen kosteten zusammen 7,3 Millionen Euro.

Die größeren Busse sind laut DVB nötig, um den weiter steigenden Fahrgastzahlen Rechnung zu tragen. 2016 fuhren 157,1 Millionen Fahrgäste mit den Bussen und Bahnen der DVB.

Das sind 3,7 Millionen mehr als 2015 und bedeutet den größten Anstieg der letzten zwei Jahrzehnte. Jeder dritte DVB-Kunde fährt dabei Bus.





Freuen sich über die neuen Mega-Busse: DVB-Marketingchef Martin Gawalek (40, 
l.) und Bus-Chef Robert Roch (47).
Freuen sich über die neuen Mega-Busse: DVB-Marketingchef Martin Gawalek (40, l.) und Bus-Chef Robert Roch (47).  © Ove Landgraf

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