Nach Bushido: Ging auch Capital Bra aus Angst vor Clans zur Polizei?

Berlin - Rund ein Jahr ist es her, dass Capital Bra sich gegen seinen einstigen Label-Boss Bushido auflehnte, weil dieser nach angeblichen Drohungen des Abou-Chaker-Clans mit der Polizei kooperierte. Nun soll der 24-Jährige selbst Schutz in Deutschlands Exekutive suchen.

Nachdem Bushido (41, l.) mit der Polizei kooperierte, verließ Capital Bra (24) dessen Label "Ersguterjunge".
Nachdem Bushido (41, l.) mit der Polizei kooperierte, verließ Capital Bra (24) dessen Label "Ersguterjunge".  © dpa/dpa-Zentralbild/Sebastian Willnow, Uli Deck

Wie Bild berichtet, soll Capital Bra von Mitgliedern libanesischer und tschetschenischer Clans in Berlin um Millionen erpresst worden sein.

Neben mindestens 500.000 Euro sollen der Miri- und der El-Zein-Clan eine Gewinnbeteiligung an kommenden Musikeinnahmen des Rappers gefordert haben, der in Deutschland mehr Nummer-1-Hits landete als Abba.

Grund für diese Forderung soll laut Bild die Unterstützung sein, welche Capital Bra seit der Trennung von Bushido durch die Clans erhalten hatte.

Nun soll sich Vladislav Balovatsky, wie Capital Bra mit bürgerlichem Namen heißt, selbst an die Polizei gewandt haben, welche wiederum von einer konkreten Gefahr für das Leben des Berliners ausgeht.

Bleibt zu hoffen, dass der Rapper den nötigen Schutz erhält und in Zukunft wieder mit musikalischen Erfolgen Schlagzeilen macht.

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