Osnabrück zu stark für Jena: Großer Kampf von Carl Zeiss nicht belohnt!

Jena - Wie bitter! Der kampfstarke FC Carl Zeiss Jena hat sich für eine disziplinierte, gute Leistung bei Tabellenführer VfL Osnabrück nicht belohnen können und knapp mit 1:3 (1:1) verloren.

Jenas Torschütze Philipp Tietz wird von Osnabrücks Adam Susac (l.) abgegrätscht.
Jenas Torschütze Philipp Tietz wird von Osnabrücks Adam Susac (l.) abgegrätscht.  © Imago

Die Tore im Stadion an der Bremer Brücke erzielten Philipp Tietz zum 1:0 für Jena (6. Minute), bevor Benjamin Girth zum 1:1-Ausgleich für Osnabrück traf (12.) und Marcos Alvarez mit seinem zehnten Saisontreffer das 2:1 für den VfL erzielte (78.) und Luca Pfeiffer das Spiel mit seinem 3:1 entschied (86.).

FCC-Coach Lukas Kwasniok tauschte seine Mannschaft im Vergleich zum 1:1 gegen die Sportfreunde Lotte nur auf einer Position aus: Fabian Tchenkoua ersetzte den verletzten Dominic Volkmer (Nasenbeinbruch).

Das Spiel begann direkt mit einer großen Überraschung: Einen aufsetzenden Freistoß konnte VfL-Keeper Nils-Jonathan Körber nur vor die Füße von Jannis Kübler abprallen lassen, der Tietz bediente - der Stürmer brauchte nur noch ins Tor einschieben! Carl Zeiss lag früh mit 1:0 vorne (6.)!

Doch der Spitzenreiter schlug nur sechs Minuten später zurück: Eine perfekt getimte Flanke aus dem Halbfeld von Osnabrücks Innenverteidiger Maurice Trapp landete zwischen Jenas zentralen Abwehrspielern Marius Grösch und Justin Gerlach bei Sturmtank Girth, der sich geschickt frei gelaufen hatte und nun nur noch unbedrängt einköpfen musste (12.).

Doch Jena ließ sich davon überhaupt nicht beeindrucken, spielte weiter munter nach vorne und war anfangs weiterhin das bessere Team, präsentierte sich überhaupt nicht wie ein Tabellenvorletzter.

Osnabrück durfte dreimal jubeln: Hier freut sich Marcos Alvarez (r.) über sein Tor zum 2:1 für den VfL.
Osnabrück durfte dreimal jubeln: Hier freut sich Marcos Alvarez (r.) über sein Tor zum 2:1 für den VfL.  © Imago

Die beste Möglichkeit neben dem Tor vergab FCC-Kapitän René Eckardt, als er nach einer Flanke völlig frei volley zum Abschluss kam und das Osnabrücker Gehäuse nur um Haaresbreite verfehlte (20.).

Auf der anderen Seite verpasste VfL-Edeltechniker Anas Ouahim nach einer starken Kombination per Kopf das Jena-Tor nur knapp (29.).

Nach und nach übernahmen die Gastgeber das Kommando, kontrollierten das Spiel und setzten Jena zunehmend stärker unter Druck. Immer wieder musste Jenas sicherer Rückhalt Jo Coppens nun rettend eingreifen. Dazu traf Alvarez nur die Latte (45.).

Am Ende der ersten Halbzeit konnte Carl Zeiss dann froh sein, dass es noch unentschieden stand. Der zweite Abschnitt begann, wie der erste Durchgang aufgehört hatte: Mit viel Druck und guten Gelegenheiten der Hausherren.

Jena konnte sich davon nur selten befreien, musste sich auf Defensivarbeit konzentrieren und versuchen, die vielen Angriffswellen abzuwehren. Das klappte insgesamt gut, denn die zunehmende Ungeduld war sowohl beim Osnabrücker Publikum, als auch bei den Spielern des Tabellenführers zu spüren.

Doch Osnabrück schlug im Stile eines Top-Teams zu: Nach einem von Luca Pfeiffer verlängerten Einwurf stand Alvarez frei und köpfte die Kugel aus Nahdistanz zum 2:1 für den VfL in die Maschen (78.)! Pfeiffer selbst erhöhte mit seinem ersten Saisontor auch noch auf 3:1 (86.).

Am kommenden Samstag (14 Uhr) empfängt Carl Zeiss nun den kriselnden KFC Uerdingen.

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