Bergwacht rettet Langläufer aus Erzgebirgs-Wald

Carlsfeld - Die Bergwacht bei Carlsfeld hat einen erschöpften Langläufer aus dem Wald gerettet.

Der Langläufer war im Wald unterwegs und hatte die Anstrengung und die Orientierung unterschätzt. (Symbolbild)
Der Langläufer war im Wald unterwegs und hatte die Anstrengung und die Orientierung unterschätzt. (Symbolbild)  © 123RF

Wie die Bergwacht am Dienstag bei Facebook mitteilt, erreichte sie der Notruf des Skifahrers nach Einbruch der Dunkelheit aus der Nähe vom Wilzschau.

"Er war auf Langlaufski im dortigen Waldgebiet unterwegs und unterschätzte die Anstrengung und die Orientierung im tief verschneiten Wald. An einem der Notrufpunkte des Rettungssystems meldete er sich bei der Bergwacht und schilderte seine Lage", heißt es in dem Post.

Die Retter machten sich mit zwei Einsatzfahrzeugen auf den Weg, holten den Mann ab und brachten ihn zu seinem Fahrzeug. Der Skifahrer war erschöpft, aber unverletzt.

Seit den starken Schneefällen Mitte Januar mussten die Bergwachten im Erzgebirge immer wieder verirrte oder erschöpfte Wintersportler und Wanderer retten, wie am 19. Januar einen Snowboardfahrer. Er hatte im verschneiten Wald am Fichtelberg die Orientierung und das Zeitgefühl verloren. Seine Frau alarmierte die Retter um 20 Uhr. Gegen 22.30 Uhr wurde der Mann im Bereich "Willy Brunnen" unverletzt gefunden.

Mitte Januar rettete die Bergwacht Oberwiesenthal sechs Wanderer, die sich von Markersbach aus auf den Weg zum Fichtelberg gemacht hatten (TAG24 berichtete). Nach zwölf Stunden Fußmarsch durch den Tiefschnee waren sie mit ihren Kräften am Ende und alarmierten die Retter. Der Einsatz war nicht ungefährlich, denn durch den vielen Schnee waren die Wälder wegen akuter Schneebruchgefahr komplett gesperrt.

Auch aktuell herrscht akute Baumbruchgefahr, das gesamte Waldgebiet um den Fichtelberg ist noch gesperrt.

Titelfoto: 123RF

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