Russische Firma verkauft Kinderbetten im Raketenwerfer-Look

Das Bett aus Russland sieht aus wie ein Raketenwerfer.
Das Bett aus Russland sieht aus wie ein Raketenwerfer.

Russland - Erst vor wenigen Tagen wurde der MH17-Bericht veröffentlicht, auch deswegen ist das hier an Geschmacklosigkeit wohl kaum zu überbieten: Eine Firma in Russland stellt Betten her, die aussehen, wie ein russischer Raketenwerfer.

Der Hersteller "Carobus" vertreibt das Kinderbett, das aussieht wie ein Raketenwerfer. Es gehört zur Serie "future defenders of the motherland". Eine Abdeckung, die aussieht wie eine abschussbereite Rakete, lässt sich sogar hochklappen. Preis für das kriegerische "Kinderbett" im Onlineshop:  Ca 156 Euro.

Erst am Mittwoch, mehr als zwei Jahre nach dem Abschuss des malaysischen Passagierfluges MH17 über der Ostukraine am 17. Juli 2014, legten die internationalen Ermittler ihren ersten Zwischenbericht vor. Demnach wurde das Buk-Raketensystem wurde am frühen Morgen aus Russland in die Ostukraine gebracht. Pro-russische Rebellen hatten am 16. Juli nach Erkenntnissen des ukrainischen Geheimdienstes abends telefonisch darüber gesprochen, dass sie eine Buk-Raketeneinheit zur Verteidigung gegen ukrainische Luftangriffe brauchten. 

Das Kinderbett kostet ca. 156 Euro. 
Das Kinderbett kostet ca. 156 Euro. 

Das mobile Buk-System wurde nach dem Abschuss der Passagiermaschine, vermutlich schon am Abend des 17. Juli, wieder zurück nach Russland gebracht. 

Nachdem "The Guardian" über das geschmacklose Kinderbett berichtete, äußerte sich Firmenchef Anton Koppel gegenüber der russischen Newsseite "Fontanka":

"Ich kann nichts Verwerfliches an diesem Kinderbett erkennen. Manche Kinder werden Doktor, manche Bäcker und manche Soldaten."