Endspurt vor der Carte Blanche-Eröffnung

In der Küche laufen noch die Vorbereitungen für das Probe-Essen.
In der Küche laufen noch die Vorbereitungen für das Probe-Essen.

Von Katrin Koch

Dresden - Die Nerven liegen blank, die Handwerker schwitzen, Hektik liegt in der Luft. Nur noch zwei Tage - dann hebt sich im neuen Travestie-Theater „Carte Blanche“ zum ersten Mal der Vorhang.

Doch bis zur Eröffnung des Theaters ist noch jede Menge zu tun. Licht- und Tontechnik werden gerade installiert, die 100 Tische verkabelt, damit die Tischlampen verschiedenfarbig leuchten können.

Zwischendurch beginnt schon die Endreinigung. In der Küche werden die Schweinemedaillons für die Generalproben-Gäste vorbereitet. Theater-Chefin Zora Schwarz schluckt eine Beruhigungspille.

Hinter der Bühne wartet der lebensgroße Elefant auf seine erste Show.
Hinter der Bühne wartet der lebensgroße Elefant auf seine erste Show.

„Ich kann kaum noch schlafen. Denke nur an die Premiere.“

Seelenruhig dagegen polieren Petra Remus (62) und ihre Mutter Annemarie (81) hinterm Tresen die Gläser. „Wir helfen einfach mit. Wir sind seit acht Jahren Stammgäste im Theater. Kommen jeden Monat einmal.“

Im Kellergeschoss wird genäht und geklebt. „In jeder freien Minute zwischen den Proben ändern und passen wir die Kostüme an“, blicken die beiden Künstler Christian (43) und Michael (46) kurz auf.

Viel Zeit haben sie nicht mehr - am 1. Oktober wird das „Carte Blanche“ mit Glamour seine Gäste empfangen!

Petra Remus (62) und ihre Mutter Annemarie (81) helfen als Stammgäste beim Polieren der Gläser.
Petra Remus (62) und ihre Mutter Annemarie (81) helfen als Stammgäste beim Polieren der Gläser.
In der Künstlergarderobe schaut Zora Schwarz (r.) noch einmal nach den neuen Kostümen.
In der Künstlergarderobe schaut Zora Schwarz (r.) noch einmal nach den neuen Kostümen.

Fotos: Eric Münch


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