So lockte Frahn Hoheneder zum CFC in Liga vier

Chemnitz – Niklas Hoheneder ist der jüngste Transfercoup des Chemnitzer FC. Der 31-jährige Innenverteidiger stand bis 30. Juni bei Zweitligist Holstein Kiel unter Vertrag.

Mit Daniel Frahn spielte Niklas Hoheneder (l.) bereits bei RB Leipzig. Er lotste ihn nun nach Chemnitz.
Mit Daniel Frahn spielte Niklas Hoheneder (l.) bereits bei RB Leipzig. Er lotste ihn nun nach Chemnitz.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Mit den Störchen verpasste er den Bundesliga-Aufstieg in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg nur um Haaresbreite. Im Sommer lagen dem gebürtigen Linzer unter anderem Angebote aus der ersten österreichischen Liga vor.

„Da gab es Anfragen, unter anderem aus Hartberg“, berichtet Hoheneder. Er entschied sich dennoch für den Gang in die Viertklassigkeit: „Mich reizt der Neuanfang. Das habe schon einmal gemacht, als ich 2012 von Karlsruhe zu RB Leipzig bin. Ich will einfach bei dieser Entwicklung dabei sein. Ich werde 32 Jahre alt, will meine Karriere aber nicht einfach austrudeln lassen, sondern noch einmal Erfolge feiern“, verdeutlicht der Österreicher.

Im Winter 2012 war er von Zweitligist Karlsruhe in die Regionalliga Nordost gewechselt. Mit den Roten Bullen feierte Hoheneder 2013 den Aufstieg in die 3. Liga und ein Jahr später den Durchmarsch in die 2. Bundesliga – jeweils mit Daniel Frahn an seiner Seite.

Bis heute sind beide Ex-RBer dicke Kumpels. „Frahni hat den ersten Kontakt zum CFC hergestellt und gefragt, ob ich mir das vorstellen kann“, verrät der Neu-Chemnitzer. Lange überlegen musste er danach nicht. „Ich bin letzten Mittwoch von Kiel nach Herzberg gefahren, habe mir dort die Mannschaft gegen Union Berlin angeschaut.“

Die finale Entscheidung fiel der Familie wegen. Hoheneders große Liebe Susann (32) stammt aus Leipzig. Töchterchen Hilda erblickte vor drei Jahren in der Messestadt das Licht der Welt. „Langfristig soll Leipzig unser Lebensmittelpunkt werden und da passt alles gut zusammen.“


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