CDU-Mann fordert weniger Staat, Verbote und Bürokratie

Stuttgart - Die baden-württembergische CDU will ab Freitag bei ihrer traditionellen Klausur in Kloster Schöntal (Hohenlohekreis) ihren Kurs für die Europa- und Kommunalwahlen im Frühjahr abstecken.

Die beiden CDU-Politiker Thomas Strobl (l.) und Manuel Hagel (r.).
Die beiden CDU-Politiker Thomas Strobl (l.) und Manuel Hagel (r.).  © DPA
Im Entwurf der "Schöntaler Erklärung", die dort beschlossen werden soll, fordert CDU-Generalsekretär Manuel Hagel weniger Staat, weniger Verbote, weniger Steuern und weniger Bürokratie.

Unter der Oberfläche könnten bei der zweitägigen Klausur noch ganz andere Themen brodeln, die nicht auf der Tagesordnung stehen.

Etwa die Frage, wer die Südwest-CDU als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2021 führt, möglicherweise gegen den beliebten grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne).

Landeschef Thomas Strobl (CDU) genießt nicht nur Rückhalt im eigenen Landesverband.

Am Samstag kommt dann die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zu den Amtsträgern im Südwesten. Mit Spannung wird erwartet, wie sie in Schöntal aufgenommen wird.

In dem traditionell konservativen Landesverband bedauerten nicht wenige CDU-Mitglieder die Niederlage von Friedrich Merz beim Kampf um den Bundesparteivorsitz.

Die baden-württembergische CDU trifft sich ab Freitag im Kloster Schöntal, um ihren Europakurs abzustecken. (Symbolbild)
Die baden-württembergische CDU trifft sich ab Freitag im Kloster Schöntal, um ihren Europakurs abzustecken. (Symbolbild)  © DPA

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