CDU und SPD verlieren Mitglieder, eine Partei wächst jedoch besonders

Stuttgart - Die Volksparteien CDU und SPD sind im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg kleiner geworden.
 Die CDU im Ländle hat trotz Weggängen noch über 60.000 Mitglieder. (Symbolbild)
Die CDU im Ländle hat trotz Weggängen noch über 60.000 Mitglieder. (Symbolbild)  © Uli Deck/dpa

Die Grünen legten dagegen stark zu: Rund 2600 Mitglieder mehr als vor einem Jahr zählt die Partei. Das ist ein Anstieg von rund 24 Prozent. Rund 13.400 Menschen waren Stand Mitte Dezember bei den Grünen.

2014 waren es noch rund 8900 Mitglieder gewesen. Seitdem legten die Grünen jedes Jahr zu. Laut einer Parteisprecherin sagen die neuen Mitglieder, "dass sie sich mit uns für ambitionierten Klimaschutz und eine offene Gesellschaft einsetzen wollen".

Am mitgliederstärksten ist aber weiterhin die CDU. Im November 2019 waren rund 60.200 Menschen bei den Christdemokraten. Das sind rund 1200 Mitglieder weniger als Ende 2018. In den vergangenen fünf Jahren nahm die Mitgliederzahl stets ab.

Die SPD wurde seit Ende 2018 um rund 1000 Mitglieder kleiner und zählt nun rund 34.800 Mitglieder. In den zwei Jahren zuvor war die Mitgliederzahl noch gestiegen.

FDP und AfD wurden 2019 größer. Rund 450 Menschen mehr als noch vor einem Jahr sind bei den Liberalen. Derzeit zählt die Partei rund 7850 Mitglieder. Die AfD hat laut einem Sprecher fast 5000 Mitglieder. Das sind rund 300 mehr als vor einem Jahr.

 Die SPD verlor seit Ende 2018 rund 1000 Mitglieder. (Symbolbild)
Die SPD verlor seit Ende 2018 rund 1000 Mitglieder. (Symbolbild)  © Stefan Puchner/dpa

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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