CDU will aus Marienallee Einbahnstraße machen

Setzt sich die CDU-Fraktion um Chef Jan Donhauser (46) durch, wird die Marienallee zur Einbahnstraße.
Setzt sich die CDU-Fraktion um Chef Jan Donhauser (46) durch, wird die Marienallee zur Einbahnstraße.

Von Dirk Hein

Dresden - Seit Eröffnung der Waldschlößchenbrücke ist die Marienallee eine beliebten Verbindung von der Stauffenbergallee ins Preußische Viertel oder in die Neustadt geworden. Mitten durch ein Wohngebiet mit Schule. Nun bildet sich Widerstand.

Per Stadtratsbeschluss will die CDU durchsetzen, dass die Marienallee zwischen Jägerstraße und Arno-Holz-Allee zur Einbahnstraße wird. Stimmt der Rat zu, wäre die Straße nach einer Prüfung durch das Straßen- und Tiefbauamt in stadteinwärtiger Richtung gesperrt.

Der Schleichweg wäre damit abgeschnitten.

Zwar gilt auf der Holperpiste mittlerweile eine Tempo-30-Regelung, doch das reicht CDU-Chef Jan Donhauser (46) nicht aus. Regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen seien unwahrscheinlich, eine Sanierung der Rumpelpiste nicht absehbar, begründet Donhauser den Antrag.

Trotzt Rumpelpiste und vielen parkenden Autos wird die Marienallee als Schleichweg Richtung Neustadt genutzt.
Trotzt Rumpelpiste und vielen parkenden Autos wird die Marienallee als Schleichweg Richtung Neustadt genutzt.

Fotos: Holm Helis, Thomas Türpe


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