Mann hält Frau gefangen und zwingt sie, Serie über Sklaverei zu schauen

Cedar Rapids - Auf diese Lehrstunde der unangenehmen Art hätte eine 37-Jährige im US-Bundesstaat Iowa gut und gern verzichten können. Die Frau wurde von einem Mann namens Robert Lee Noye (52) in Cedar Rapids gefangen gehalten und musste sich mit ihm eine Serie ansehen.

Robert Lee Noye (52) soll den Polizeibeamten betrunken die Tür geöffnet haben.
Robert Lee Noye (52) soll den Polizeibeamten betrunken die Tür geöffnet haben.  © Cedar Rapids Police

Wie die New York Post schreibt, entführte er sein Opfer und zwang es, sich mit ihm gemeinsam die Miniserie "Roots" über das Thema Sklaverei aus dem Jahr 1977 anzuschauen.

Angeblich, "damit sie ihren Rassismus besser verstehen könne", lautet mehreren Medien zufolge der Grund.

Als die Frau versuchte, die Film-Vorführung abzubrechen, befahl Noye ihr, sitzen zu bleiben und das Video-Highlight in Gänze mit ihr zu schauen.

Ansonsten soll er der Frau gedroht haben, sie zu töten und ihre Körperteile auf dem Weg nach Chicago über die Interstate 380 zu verteilen.

Laut Sun wählte das Opfer schließlich den Notruf 911. Dabei sollen die Disponenten gehört haben, wie sie vom Verdächtigen angeschrien wurde.

Als Polizeibeamte eintrafen, öffnete ihnen der angeblich betrunkene 52-Jährige die Tür.

Sein Opfer soll sich zu dem Zeitpunkt im Keller des Hauses versteckt haben. Nun erwartet Robert Lee Noye ein Verfahren wegen Belästigung und Freiheitsberaubung.

Darum geht es in der Miniserie "Roots"

Bei "Roots" handelt es sich um ein Filmepos, das im Jahr 1977 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Darin wird die Geschichte von insgesamt sieben Generationen einer afroamerikanischen Familie beleuchtet. Die Episoden erhielten neun Emmys und einen Golden Globe.


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