Nach nächstem Skandal: CFC erstattet Anzeige gegen eigene Fans

Chemnitz - Der Chemnitzer FC hat gegen seine eigenen Fans Anzeige erstattet. Hintergrund waren antisemitische und fremdenfeindliche Äußerungen in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen die Bayern-Bubis am Sonntag.

Lässt sich nichts gefallen: Der CFC, hier der von den eigenen Fans als "Judensau" bezeichnete Geschäftsführer Thomas Sobotzik, erstattete bereits am Sonntag Anzeige.
Lässt sich nichts gefallen: Der CFC, hier der von den eigenen Fans als "Judensau" bezeichnete Geschäftsführer Thomas Sobotzik, erstattete bereits am Sonntag Anzeige.  © picture point/Sven Sonntag

Unter anderem sollen Äußerungen wie "Daniel Frahn ist wenigstens kein Neger" und "Thomas Sobotzik, du Judensau" gefallen sein.

Ex-Käptn Frahn distanzierte sich bereits auf Facebook von den Bemerkungen und Vereinnahmungen seiner Person.

Sein ehemaliger Verein stellte nach dem Auswärtsspiel in München Anzeige.

"Die Verantwortlichen des Chemnitzer FC haben am Sonntag, den 25.08.2019 Anzeige bei der Polizei Chemnitz erstattet", so der Verein am Mittag.

"Grund dafür sind die Vorkommnisse beim Auswärtsspiel des Chemnitzer FC beim FC Bayern München II am Samstag, den 24.08.2019, bei denen Verantwortliche und Spieler des CFC bedroht beziehungsweise auf üble Art und Weise rassistisch und antisemitisch beleidigt wurden.

Darüber hinaus teilt der Chemnitzer FC mit, dass er das vom Deutschen Fußball-Bund aufgenommene Ermittlungsverfahren nach Kräften unterstützen und an der Aufarbeitung des Sachverhalts mitwirken wird", hieß es weiter.

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