CFC-Sportchef Ziffert: "Wir brauchen keinen attraktiven, sondern erfolgreichen Fußball!"

Steffen Ziffert gönnt sich keine Pause. Der Sportdirektor muss sich um neues Personal kümmern, damit es im neuen Jahr endlich aufwärts geht beim CFC!
Steffen Ziffert gönnt sich keine Pause. Der Sportdirektor muss sich um neues Personal kümmern, damit es im neuen Jahr endlich aufwärts geht beim CFC!  © Sven Sonntag

Chemnitz - Spie­ler und Trai­ner­team des CFC sind seit Mon­tag im Weih­nachts­ur­laub. Für Sport­vor­stand Stef­fen Zif­fert gibt es kei­ne frei­en Tage. "Am 24. De­zem­ber tre­te ich et­was kür­zer, die ande­ren Tage bin ich un­ter­wegs", ver­rät der 52-Jähri­ge. Ar­beit gibt es reich­lich - der Ver­ein steht vor dem Ab­sturz in die Be­deu­tungs­lo­sig­keit. Die ent­schei­den­de Fra­ge ist noch nicht ge­klärt: Geht es mit oder ohne Trai­ner Horst Stef­fen ins neue Jahr. Zif­fert spricht mit TAG24 über ...

... die sport­li­che Lage:

"Die Ta­bel­le lügt nicht. Wenn du aus 20 Spie­len nur 16 Punk­te holst, bist du zu Recht Vor­letz­ter. Die Hinrun­de war schwach. Dar­aus müs­sen wir die richti­gen Leh­ren zie­hen und ab Ja­nu­ar ein an­de­res Ge­sicht zei­gen. Wir brau­chen jetzt kei­nen attraktiven, son­dern er­folg­rei­chen Fuß­ball!"

... den Klas­sen­er­halt:

Sitzen sie im neuen Jahr weiter gemeinsam auf der Bank? Steffen Ziffert (l.) hat noch nicht entschieden, ob Horst Steffen (r.) CFC-Trainer bleibt.
Sitzen sie im neuen Jahr weiter gemeinsam auf der Bank? Steffen Ziffert (l.) hat noch nicht entschieden, ob Horst Steffen (r.) CFC-Trainer bleibt.  © Picture Point/Kerstin Kummer

"Ich gehe da­von aus, dass wir am Ende 45 Punk­te brau­chen, um die Klas­se zu hal­ten. Wir ha­ben zehn Heim­spie­le, die müs­sen wir theo­re­tisch alle ge­win­nen. Das zeigt, wie schwie­rig die Lage ist. Wir sind aber nicht ab­ge­schla­ge­ner, hoff­nungs­lo­ser Ta­bel­len­letz­ter. Des­halb glau­be ich fest dar­an, dass wir es schaf­fen kön­nen. Wir müs­sen in der Vor­be­rei­tung al­les dar­an set­zen, dass end­lich Sta­bi­li­tät in die Ab­wehr kommt. Und wir müs­sen es schaf­fen, wie­der eine Heim­macht zu sein."

... die Mann­schaft:

"Ich habe am Sonn­tag­vor­mit­tag al­len Spie­lern ge­sagt, dass sie wäh­rend der frei­en Tage dar­über nach­den­ken sol­len, ob sie uns ver­las­sen wol­len oder ob sie mit 100 Pro­zent hin­ter dem CFC ste­hen. Wer sich mit Ab­schieds­ge­dan­ken be­schäf­tigt, soll es mir sa­gen. Da wer­den wir Lö­sun­gen fin­den. Wir brau­chen im neu­en Jahr Spie­ler, die hun­dert­pro­zen­tig dar­an glau­ben, dass wir den Klas­sen­er­halt pa­cken, die sich für un­se­ren Ver­ein förm­lich zer­rei­ßen."

... die Neu­zu­gän­ge:

"Un­se­re fi­nan­zi­el­len Rah­men­be­din­gun­gen sind schwie­rig. Im Win­ter sind auch sel­ten gute Spie­ler auf dem Markt. Ein Leih­ge­schäft wird schwie­rig. Wer wech­selt zu ei­nem Team, das Vor­letz­ter ist?

Ich wür­de gern ei­nen er­fah­re­nen In­nen­ver­tei­di­ger ver­pflich­ten, der vor­an­geht, der ein star­kes Stel­lungs­spiel hat, der un­se­re Hin­ter­mann­schaft füh­ren und sta­bi­li­sie­ren kann."

Da es keinen handlungsfähigen CFC-Vorstand gibt, hat Uwe Bauch, Chef des Aufsichtsrats, in der Trainerfrage das letzte Wort. Links Steffen Ziffert.
Da es keinen handlungsfähigen CFC-Vorstand gibt, hat Uwe Bauch, Chef des Aufsichtsrats, in der Trainerfrage das letzte Wort. Links Steffen Ziffert.  © Picture Point/Kerstin Kummer

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