CFC kann Sekt kalt stellen! Berliner AK reicht keinen Lizenzantrag ein

Chemnitz - Der letzte ernsthafte Konkurrent im Aufstiegskampf streckt die Waffen! Der Berliner AK 07, aktuell elf Zähler hinter dem Chemnitzer FC Tabellenzweiter, hat keine Zulassung für die 3. Liga 2019/20 beantragt.

CFC-Sportdirektor Thomas Sobotzik.
CFC-Sportdirektor Thomas Sobotzik.  © Picture Point

Der Rückstand auf den Spitzenreiter sei zu groß, heißt es beim Hauptstadtklub. Man wolle sich die Kosten von rund 30.000 Euro, die unter anderem für einen Wirtschaftsprüfer aufgebracht werden müssen, sparen. BAK-Präsident Mehmet Ali Han betonte im "kicker"-Sportmagazin: "Zu klar sind die Signale, dass der CFC die Zulassung zur 3. Liga erhalten wird."

Diese Meinung dürfte Han allerdings exklusiv haben. Erst am vergangenen Freitag hatten die Chemnitzer ihre Zulassungsunterlagen fristgerecht beim DFB in Frankfurt/Main eingereicht. Erfahrungsgemäß dauert die Prüfung aller Zahlen bis Mitte April. Erst dann erhalten die Vereine eine Rückmeldung und bestensfalls die Zulassung für die Drittligasaison 2019/20.

"Wir warten noch auf etwas Offizielles vom DFB", sagte CFC-Sportvorstand Thomas Sobotzik am Dienstag TAG24. Dass sich der BAK freiwillig aus dem Aufstiegskampf verabschiedet, kommentierte er so: "Wir gehen davon aus, dass die Aussagen von Präsident Ali Han ein geschicktes Manöver sind, um uns in Sicherheit zu wiegen. Wir werden uns davon nicht beeinflussen lassen und schauen, wie schon die gesamte Saison, nur auf uns und von Spiel zu Spiel."

Am 17. März wird sich zeigen, wie ernst die Berliner den sportlichen Wettstreit mit dem Spitzenreiter noch nehmen. Dann empfangen sie den CFC im heimischen Poststadion.

Der Aufstieg in die 3. Liga ist für den CFC so gut wie sicher, da wird sich nicht nur Daniel Frahn freuen.
Der Aufstieg in die 3. Liga ist für den CFC so gut wie sicher, da wird sich nicht nur Daniel Frahn freuen.  © Picture Point

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