Paukenschlag beim CFC: Kapitän Grote geht von Bord!

Chemnitz - Paukenschlag vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht Optik Rathenow! CFC-Kapitän Dennis Grote hat den Regionalliga-Spitzenreiter um vorzeitige Vertragsauflösung gebeten. Der 32-jährige Mittelfeldspieler wird die Himmelblauen zum 30. Juni 2019 verlassen.

Dennis Grote verlässt aus familiären Gründen den CFC.
Dennis Grote verlässt aus familiären Gründen den CFC.  © Picture Point/K. Dölitzsch

"Dennis ist mit seinem Wunsch, den Vertrag vorzeitig zum Saisonende aufzulösen, an uns herangetreten. Er möchte wieder näher bei seiner Frau und den zwei Kindern in der Heimat sein", erklärt CFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik: "Dennis hat sich jederzeit in den Dienst des Chemnitzer FC gestellt und war für uns immer ein vorbildhafter Kapitän und Führungsspieler. Für seinen privaten Wunsch haben wir größtes Verständnis, auch wenn wir dadurch einen wichtigen Spieler und außergewöhnlichen Menschen verlieren. Ich bin davon überzeugt, dass unser Kapitän bis zum Vertragsende, wie gewohnt, Vollgas geben und die Mannschaft zu unseren beiden großen Zielen anführen wird."

Neben dem Aufstieg, den die Chemnitzer im günstigsten Fall bereits in diesem Monat perfekt machen können, wollen sich Grote & Co. den sächsischen Landespokal holen.

Im Halbfinale treffen sie am 24. April auf Lok Leipzig, das am vergangenen Sonntag 4:2 gegen den CFC gewonnen hatte.

Grote war im Sommer 2016 vom MSV Duisburg zum CFC gewechselt. Er absolvierte bisher 101 Pflichtspiele für die Himmelblauen. "Ich wollte mich im vergangenen Sommer nicht mit dem Abstieg in die Regionalliga aus Chemnitz verabschieden. Wir haben seitdem wieder gemeinsam etwas aufgebaut, woran ich großen Spaß habe. Aber mich zieht es zurück zu meiner Familie", begründete Grote den überraschenden Schritt und versprach: "Ich werde in den letzten Spielen alles für den CFC und unsere gemeinsamen Ziele geben."

Grote baut derzeit ein Haus im westfälischen Wettringen, wo er aufgewachsen ist. Bis zum vergangenen Sommer lebte seine Familie mit in Chemnitz. Aus beruflichen Gründen kehrte seine Frau mit den beiden Kindern im vergangenen Sommer in die Heimat zurück.

Titelfoto: Picture Point/K. Dölitzsch

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