Beim CFC-Testspiel: Hovi betreibt Eigenwerbung, Müller muss zu Hause bleiben

Chemnitz - Bleibt er oder geht er? Das entscheidet sich in den kommenden Tagen. Bis Ende Januar kann CFC-Angreifer Kimmo Hovi wechseln. Beim 9:0-Sieg gegen den Verbandsligisten FSV Martinroda betrieb der Finne ordentlich Werbung in eigener Sache.

Linksverteidiger Fabian Müller hängt beim CFC derzeit in der Warteschleife.
Linksverteidiger Fabian Müller hängt beim CFC derzeit in der Warteschleife.  © Picture Point

Hovi zählte am Sonnabend in Naunhof zu jener Elf, die nach der Pause auflief. Er ließ mit vier Toren aufhorchen. "Auch wenn man den Gegner nicht überbewerten darf - das spricht zweifellos für ihn und seinen Charakter. Kimmo lässt sich nie hängen. Er gibt im Training täglich Gas, will immer Tore schießen", erklärt Trainer David Bergner.

Hovi, der im Sommer vom Oberligisten FC International Leipzig kam, ist mit seiner Rolle allerdings unzufrieden. An Dejan Bozic und Daniel Frahn - beide sind mit 15 Treffern die Top-Torjäger der Liga - kommt er nicht vorbei. Zehn Mal spielte der 24-Jährige in der Regionalliga, oft nur in den Schlussminuten.

Laut Sportvorstand Thomas Sobotzik verhandelt Hovi derzeit mit zwei Vereinen - Ausgang offen. "Wir werden keinen wegschicken", betont Bergner: "Wenn Kimmo andere Ideen hat, sind wir für alle Gespräche offen."

Das gilt auch im Fall von Fabian Müller. Der Linksverteidiger hängt in der Warteschleife. In Naunhof suchte man den Ex-Zweitligaprofi am Sonnabend vergebens. Bergner: "Wir wollten nach der ersten Halbzeit im Block wechseln, deshalb ist Fabian zu Hause geblieben, hat individuell trainiert."

Dass Müller in den Planungen der Himmelblauen keine Rolle mehr spielt, wollte Bergner nicht bestätigen: "Er kennt unsere Sicht der Dinge. Er muss mehr zeigen, wenn er ins Team will. Wie bei Kimmo gilt auch bei ihm: Wenn er unzufrieden ist und eine andere Idee hat, muss man sich zusammensetzen. Aber wir schicken keinen weg."

Kimmo Hovi ist unzufrieden, wird den CFC wohl verlassen.
Kimmo Hovi ist unzufrieden, wird den CFC wohl verlassen.  © Picture Point

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