Nach Trikot-Skandal: CFC kämpft mit Star-Anwalt Kletke gegen lange Frahn-Sperre!

Chemnitz - Muss der CFC am Sonntag im Spitzenspiel beim Berliner AK 07 erneut auf seinen besten Torjäger verzichten?

Der Auslöser des Skandals: Daniel Frahn hält ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support Your Local Hools" hoch.
Der Auslöser des Skandals: Daniel Frahn hält ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support Your Local Hools" hoch.  © Harry Härtel/Haertelpress

Daniel Frahn, der beim 4:4 gegen die VSG Altglienicke bei seinem Torjubel ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local Hools" hochgehalten hatte, war am Dienstagabend vom Nordostdeutschen Fußballverband „bis auf Weiteres" gesperrt worden.

Das erste Spiel ohne den 31 Jahre alten Mittelstürmer setzten die Chemnitzer prompt in den Sand: 1:2 (0:2) verloren sie am Mittwochabend beim abstiegsbedrohten BFC Dynamo. Es war die dritte Saisonniederlage für den souveränen Regionalliga-Spitzenreiter.

Torchancen konnten sich die Chemnitzer im altehrwürdigen Jahn-Sportpark kaum erspielen. Der himmelblauen Offensive fehlte ohne Frahn schlichtweg die Durchschlagskraft.

Doch wie lange gilt die Sperre? Der NOFV hatte Frahn "im Wege einer einstweiligen Verfügung mit sofortiger Wirkung bis zur Entscheidung des NOFV-Sportgerichtes in der Hauptsache" gesperrt. Einen Verhandlungstermin konnte NOFV-Geschäftsführer Holger Fuchs, der sich das Punktspiel in Berlin angeschaut hatte, nicht nennen.

"Wir sind zu einer Stellungnahme aufgefordert worden und haben die Sache an einen Anwalt übergeben", verriet CFC-Sportvorstand Thomas Sobotzik am Donnerstag TAG24. Bei dem Anwalt handelt es sich um den renommierten Frankfurter Sportrechtsexperten Horst Kletke.

Kann er dafür sorgen, dass Frahn um eine längere Spielsperre herumkommt?

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