Muss der CFC ins Auer Erzgebirgsstadion umziehen?

Lößnitz - "Einfach geil!“ Das war der erste Gedanke von Ex-Bundesligaprofi René Klingbeil, als der CFC im Landespokal-Achtelfinale dem FC 1910 Lößnitz zugelost wurde.

René Klingbeil spielte von 2008 bis 2015 für den FC Erzgebirge. Fünf Jahre lang war er Veilchen-Kapitän. Jetzt trainiert er den FC 1910 Lößnitz.
René Klingbeil spielte von 2008 bis 2015 für den FC Erzgebirge. Fünf Jahre lang war er Veilchen-Kapitän. Jetzt trainiert er den FC 1910 Lößnitz.  © Picture Point

Als Fußballer lief Klingbeil elf Jahre lang in der ersten und zweiten Liga auf. Am Ende seiner Karriere feierte der Ex-Kapitän des FC Erzgebirge Aue mit Carl Zeiss Jena den Drittliga-Aufstieg.

Anschließend ging er zum FC 1910 Lößnitz. Dort arbeitet der 37-Jährige seit Sommer 2017 als Trainer. "Ich habe meinen Spielern am Sonnabend gegen Taucha gesagt: Streckt euch, vielleicht erwischt ihr in der nächsten Pokalrunde einen großen Gegner." Die Erzgebirger streckten sich, egalisierten den 0:2-Pausenrückstand und standen nach der Verlängerung als 4:2-Sieger da.

Am Montag folgte das ganz große Los: Regionalliga-Spitzenreiter Chemnitzer FC, der sich am 31. Oktober erneut mit einem Team aus der Sachsenliga messen. Am Sonnabend gewannen die Himmelblauen in Markkleeberg mit 3:1 (1:0).

"Markkleeberg hat eine gute Truppe", weiß Klingbeil, der eine Woche zuvor das Punktspiel gegen die Rand-Leipziger mit 2:0 gewonnen hatte: "Aber gegen den CFC sind wir klarer Außenseiter."

Erst recht, wenn Lößnitz das eigene Stadion verlassen muss. Und das könnte passieren. Im heimischen Stadion an der Talstraße gibt es nur einen Eingang. Eine Fantrennung ist nahezu unmöglich.

Beim FC 1910 Lößnitz rauchen die Köpfe! TAG24 weiß: Am Dienstagabend gibt es die erste Beratung der Vereinsspitze. Alternativen wären der Umzug ins benachbarte Erzgebirgsstadion oder nach Grünhain-Beierfeld ins Stadion am Spiegelwald, wo zuletzt die inzwischen aufgelöste zweite Mannschaft des FC Erzgebirge ihre Punktspiele bestritt.

Klingbeil bleibt ganz locker: "Das sind Luxusprobleme. Wir wollen und werden das Spiel gegen den CFC einfach genießen!"


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