CFC-Trainer Bergner: "70 Punkte - das ist eine Hausnummer!"

Chemnitz - Als Feier-Biest offenbarte sich Chemnitzer-FC-Trainer David Bergner am Freitagabend in Nordhausen nicht. Mit dem Schlusspfiff gab es einen kurzen Jubelschrei.

"Bewacht" von der Polizei feierten die CFC-Spieler mit ihren Fans den (sportlichen) Aufstieg.
"Bewacht" von der Polizei feierten die CFC-Spieler mit ihren Fans den (sportlichen) Aufstieg.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Anschließend fiel er sich mit seinem Assistenten Sreto Ristic in die Arme. Wenig später verschwand er in der Kabine.

"Wir freuen uns über den Sieg. Der ist in Nordhausen nicht alltäglich. Es war ein harter Kampf, aber meine Jungs haben ihn angenommen", erklärte Bergner.

Er sah in den 90 Minuten ein Spiegelbild der Saison: "Wir waren gut unterwegs, kassieren dann ein Gegentor, das sich angedeutet hat, und kommen danach wieder zurück. Das zeichnet die Mannschaft aus. Sie lässt sich von vielen Dingen, die von außen auf sie einströmen, nicht aus der Ruhe bringen. Das ist bemerkenswert."

Ebenso bemerkenswert die Serie der Himmelblauen! Das 2:1 bei Wacker Nordhausen war der 23. Sieg im 29. Spiel.

Die Chemnitzer wirkten von der ersten Minute weg souverän. Sie bestimmten das Duell, versuchten immer wieder spielerische Lösungen zu finden.

Der Trainer und sein Kapitän: David Bergner (l.) umarmte Dennis Grote.
Der Trainer und sein Kapitän: David Bergner (l.) umarmte Dennis Grote.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Dejan Bozic verwandelte die Maßflanke von Tobias Müller, köpfte mit seinem 19. Saisontor zur Führung ein.

Paul Milde nagelte den Ball von der Strafraumgrenze zum 2:1 in den Winkel - traumhaft!

Bergner: "Wir können nicht nur gut Fußball spielen, sondern auch leidenschaftlich verteidigen. Jeder wusste, dass dieser Sieg besonders süß schmecken kann. 70 Punkte mit 29 Spielen - das ist eine Hausnummer. Das hat im Sommer keiner erwartet."

Noch fünf Spieltage - dann endet das Regionalliga-Jahr für die Himmelblauen. Schlendrian wird Bergner in den verbleibenden Partien nicht dulden.

Auch aus einem anderen Grund muss er die Spannung hoch halten: Am 24. April kommt Lok Leipzig. Dann kämpfen beide Teams um den Einzug ins Finale des Landespokals.

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