CFC-Mittelfeld-Malocher Bohl steht TAG24 Rede und Antwort

Chemnitz - Daniel Bohl hat sich unter CFC-Trainer Patrick Glöckner in die Mannschaft gespielt: Sechs Mal Startelf, alle Partien ging er über die volle Zeit. Das kommende Punktspiel in Braunschweig verpasst er - Gelbsperre!

Daniel Bohl hat unter Trainer Patrick Glöckner keine einzige Spielminute verpasst. In Braunschweig wird der Mittelfeld-Malocher erstmals fehlen. Nach fünf Mal Gelb ist Bohl gesperrt.
Daniel Bohl hat unter Trainer Patrick Glöckner keine einzige Spielminute verpasst. In Braunschweig wird der Mittelfeld-Malocher erstmals fehlen. Nach fünf Mal Gelb ist Bohl gesperrt.  © Picture Point/Gabor Krieg

Vor dem Ausflug in den Landespokal (Sonntag, 13.30 Uhr gegen Krostitz) sprach TAG24 mit dem 25-Jährigen, der aus der Talenteschmiede des FSV Mainz 05 stammt, über ...

… das Spiel:

"Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Aber wir sind natürlich klarer Favorit, wollen weiterkommen. Das schaffen wir nur, wenn wir auch diese Partie mit der nötigen Konzentration bestreiten."

… die Erfolgsserie:

"Die vergangenen Wochen sind gut gelaufen. Aber wir haben aus den letzten beiden Spielen nur zwei Punkte geholt. Das ist aus meiner Sicht fast etwas zu wenig, weil wir in Münster und gegen Würzburg das bessere Team und näher am Sieg dran waren. Da müssen wir uns künftig cleverer anstellen und die engen Spiele auch mal gewinnen."

… seine Rolle beim CFC:

"Ich hatte kein Problem damit, dass ich die ersten Spiele nicht dabei war. Ich kam Anfang August als vereinsloser Spieler und war froh, endlich wieder Bestandteil einer Mannschaft zu sein. Dafür macht man diesen Job. Dass die Mannschaft endlich erfolgreich ist und ich auf dem Platz dabei bin, freut mich natürlich. Aber ich habe die Zeit nicht vergessen, als es nicht so gut lief."

Daniel Bohl (r.) trainierte und spielte beim FSV Mainz 05 II. unter Trainer Sandro Schwarz, der im Mai 2017 zum Bundesliga-Coach befördert wurde und vor einer Woche seinen Hut nehmen musste.
Daniel Bohl (r.) trainierte und spielte beim FSV Mainz 05 II. unter Trainer Sandro Schwarz, der im Mai 2017 zum Bundesliga-Coach befördert wurde und vor einer Woche seinen Hut nehmen musste.  © imago images/Martin Hoffmann

… seine Gelb-Sperre:

"Dass ich das Spiel in Braunschweig verpasse, ist für mich nicht so toll. Bei meiner Art und Weise, wie ich Fußball spiele und die Zweikämpfe führe, kommt eine Sperre nach fünf Gelben leider vor. Wir haben genug Jungs, die einspringen können. Matti Langer hat schon oft an der Seite von Tobias Müller im zentralen Mittelfeld gespielt. Tim Campulka hat in Ingolstadt nachgewiesen, dass er diese Rolle übernehmen kann. Mit Georgi Sarmov steht ein erfahrener Mann bereit."

… sein Fernstudium:

"Buchführung, Marketing, Controlling sind Bestandteile meines BWL-Studiums an der Europäischen Fernhochschule Hamburg. Sechsmal im Jahr schreibe ich montags meine Prüfungen. Mir war wichtig, einen zweiten Weg zu haben, damit ich nahtlos von der Profikarriere ins Berufsleben wechseln kann."

… den Mainzer Trainer:

"Die Entlassung von Trainer Sandro Schwarz tut mir richtig leid. Wir beide sind gut befreundet. Ich habe in Mainz unter ihm trainiert und gespielt (92 Mal in der 3. Liga, d. R.). Er hat mich menschlich und in der Art und Weise, wie ich Fußball spiele, stark geprägt. Ich bin mir sicher, dass Sandro wieder einen geilen Verein finden wird, wo er sich auf dieser Ebene beweisen kann."

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