CFC-Rasselbande enttäuscht! Kapitän Frahn schlägt Alarm

Chemnitz - Zum zweiten Mal schenkte der CFC in der Rückrunde auswärts eine 2:0-Führung her. Zum zweiten Mal stand am Ende ein 2:4 auf der Anzeigetafel.

Die Ersatzbank war in Berlin namhaft besetzt. Neben Torwarttrainer Thomas Köhler und Physio Olaf Renn nahmen Abwehrchef Niklas Hoheneder, Timo Mauer, Kostadin Velkov und Torjäger Dejan Bozic (v. l.) Platz.
Die Ersatzbank war in Berlin namhaft besetzt. Neben Torwarttrainer Thomas Köhler und Physio Olaf Renn nahmen Abwehrchef Niklas Hoheneder, Timo Mauer, Kostadin Velkov und Torjäger Dejan Bozic (v. l.) Platz.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Am 31. März in Leipzig bot Trainer David Bergner seine bestmögliche Elf auf.

Am Sonntag beim FC Viktoria 1889 Berlin gab er jenen eine Chance, die im bisherigen Saisonverlauf kaum zum Einsatz kamen.

"Eine bewusste Entscheidung. Dazu stehen wir. Auch diese Spieler haben ihren Anteil am Erfolg. Sie hatten es verdient, in der Startelf zu stehen", sagte Bergner, der nach der Niederlage gestand:

"Die frühe Führung hat im Kopf zwei, drei Prozent weggenommen. Wir haben danach nicht verteidigt, haben den Gegner spielen lassen und gehofft, dass er im Abseits steht oder der Torwart hält. Das kannst du gegen Viktoria Berlin nicht machen!"

Daniel Frahn, der den gesperrten Dennis Grote als Kapitän vertrat, ging mit der himmelblauen Rasselbande hart ins Gericht.

"Wir haben nach dem 2:0 alle Tätigkeiten eingestellt und können uns bei Josh (Torhüter Joshua Mroß, d. R.) bedanken, dass wir hier nicht mit einer richtig saftigen Klatsche vom Feld gehen", erklärte der Torjäger.

Ersatz-Kapitän Daniel Frahn (l., im Duell mit Timo Gebhart) traf bei Viktoria Berlin in der 7. Minute zum 2:0. Danach stellten die Chemnitzer die (Abwehr-)Arbeit ein.
Ersatz-Kapitän Daniel Frahn (l., im Duell mit Timo Gebhart) traf bei Viktoria Berlin in der 7. Minute zum 2:0. Danach stellten die Chemnitzer die (Abwehr-)Arbeit ein.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

"Die Berliner waren mutig. Sie haben sich viele Chancen herausgespielt und sehr gut verteidigt. Alles das haben wir nicht gemacht", so Frahn.

Dass zahlreiche neue und junge Spieler in der Anfangself standen, wollte der Torjäger nicht als Ausrede gelten lassen:

"Auch diese Jungs spielen nicht umsonst bei uns. Wenn es darauf ankommt, muss man da sein. Heute waren wir alle nicht da", betonte Frahn und schaute bereits auf das kommende Jahr.

"Dann wollen alle in der dritten Liga spielen. Dort erwarten uns ganz andere Kaliber. Da muss sich jeder hinterfragen, ob so eine Leistung reicht."

Frahn schlägt Alarm! Denn es war das dritte Spiel in Folge, in dem der Meister und Aufsteiger sieglos blieb.

"Zum Abschluss gegen Bischofswerda müssen wir ein anderes Gesicht zeigen", fordert der Torjäger.

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