CFC-Trainer Bergner: "Ich bestimme den Grote-Nachfolger!"

Chemnitz/Gniewino - Der Leitwolf ist weg. Wer beerbt Kapitän Dennis Grote beim Chemnitzer FC? Diese Frage klärt sich im Camp in Gniewino!

Wird Daniel Frahn (l.) der Nachfolger von Dennis Grote?
Wird Daniel Frahn (l.) der Nachfolger von Dennis Grote?  © dölitz

"Wer der neue Kapitän wird, wird sich in den Vorbereitungsspielen herauskristallisieren", erklärte Trainer David Bergner zum Auftakt Mitte Juni. Fünf Testspiele haben die Chemnitzer seitdem bestritten.

Es wurde munter durchgewechselt. Auch die Binde trug in den vergangenen drei Wochen immer mal ein anderer: Daniel Frahn, Niklas Hoheneder, Tobias Müller. Dieses Trio dürfte die besten Karten besitzen.

Frahn ist der dienstälteste Profi bei den Himmelblauen. Vor dreieinhalb Jahren kam er vom Zweitligisten 1. FC Heidenheim, verpasste seitdem kaum ein Punktspiel (114 Dritt- und Regionalliga-Einsätze).

Der Torjäger sagt zum Thema Grote-Nachfolge: "Dennis und ich haben uns in der vergangenen Saison sehr gut in die Aufgaben reingeteilt, viele Sachen wurden gemeinsam geregelt. Wir haben genügend gestandene Spieler, die jetzt mehr Verantwortung übernehmen und vorangehen müssen."

Viele Kandidaten für das Kapitänsamt beim Chemnitzer FC

CFC-Coach David Bergner wird im Polen-Camp seinen neuen Kapitän bestimmen.
CFC-Coach David Bergner wird im Polen-Camp seinen neuen Kapitän bestimmen.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Frahn bringt weitere Namen ins Spiel: Jakub Jakubov, Kostadin Velkov, Ioannis Karsanidis.

Auch Neuzugang Clemens Schoppenhauer ist eine Option. Der 27 Jahre alte Innenverteidiger, zuletzt Kapitän beim Drittliga-Absteiger VfR Aalen, zählt mit 33 Zweit- und 86 Drittliga-Einsätzen zu den erfahrensten Spielern beim CFC.

Das Prozedere im polnischen Gniewino erläutert Bergner: "Ich werde im Trainingslager den Mannschaftsrat wählen lassen und aus diesem Kreis den Kapitän bestimmen."

Der Trainer betont: "Letztendlich haben wir bei uns so eine Hierarchie, dass wir alle miteinander reden können. Deshalb kommt es auch nicht so wahnsinnig darauf an, wer die Binde trägt. Auf dem Platz muss Verantwortung übernommen werden. Dennis hat das hervorragend gemacht, er hat alles vereint. Vielleicht müssen wir das künftig auf mehrere Schultern verteilen."

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