Über diesen Punkt gegen Uerdingen freute sich beim CFC keiner!

Chemnitz - "Traurig, bitter, enttäuscht." CFC-Torschütze Rafael Garcia konnte sich über den spät erkämpften Punkt beim 1:1 gegen den KFC Uerdingen nicht wirklich freuen.

Rafael Garcia (r., hier im Luftduell mit Uerdingens Jean Manuel Mbom) rettete seinem CFC mit dem Ausgleich wenigstens noch ein Pünktchen.
Rafael Garcia (r., hier im Luftduell mit Uerdingens Jean Manuel Mbom) rettete seinem CFC mit dem Ausgleich wenigstens noch ein Pünktchen.  © Picture Point/ Gabor Krieg

Zu groß war der Frust über die Leistung von Schiedsrichter Jonas Weickenmeier. "Ich rede eigentlich nur ungern über die Referees. Aber heute wurden alle Fifty-Fifty-Entscheidungen gegen uns gepfiffen. Einfach ärgerlich", schimpfte Garcia.

Nach der Gelb-Roten Karte für Kevin Großkreutz, der den starken Tarsis Bonga an der Mittellinie von den Beinen holte und ihn dabei am Sprunggelenk verletzte, wollten die Himmelblauen zur Schlussoffensive blasen. Doch plötzlich lagen sie zurück.

Christian Kinsombi fiel im Chemnitzer Strafraum über die eigenen Beine. Referee Jonas Weickenmeier zeigte sofort auf den Punkt. Tom Boere verwandelte eiskalt. Kinsombi gestand nach Spielende bei "Magenta Sport": "Wenn der Schiri nicht pfeift, beschwert sich auch keiner."

Der CFC konnte sich beim gerade erst eingewechselten Pelle Hoppe, der eine gefühlvolle Flanke an den langen Pfosten schlug, und bei Garcia, der aus Nahdistanz vollendete, bedanken, dass nach der Fehlentscheidung des Unparteiischen noch ein Zähler auf das Konto kam.

CFC-Coach Glöckner: "Nach der Pause haben wir es besser gemacht"

Taris Bonga (am Boden) wurde von Weltmeister Kevin Großkreutz (r.) böse umgetreten.
Taris Bonga (am Boden) wurde von Weltmeister Kevin Großkreutz (r.) böse umgetreten.  © Picture Point/ Gabor Krieg

Wirklich weiter hilft der dem Club nicht. In der ersten Halbzeit war es lediglich der spielfreudige Bonga, der über die rechte Außenbahn für etwas Torgefahr sorgte. Kurz vor der Pause wurde er von Schlussmann Lukas Königshofer elfmeterreif weggerammt - die Pfeife blieb stumm.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber zielstrebiger und dynamischer auf das KFC-Tor. Richtige Großtaten musste Königshofer aber nicht vollbringen, weil beim CFC die Präzision fehlte.

"Es war das erwartet hart umkämpfte und von beiden Seiten sehr intensiv geführte Spiel. In der ersten Halbzeit hatten wir kein gutes Passspiel. Da fehlte uns die Durchschlagskraft", wertete Trainer Patrick Glöckner:

"Nach der Pause haben wir es besser gemacht, konnten uns die eine oder andere Möglichkeit erspielen. Ich bin froh, dass wir nach dem Rückstand zurückgekommen sind und uns wenigstens mit einem Punkt belohnt haben."

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