Finalknaller CFC gegen FSV: Der große Check

Chemnitz/Zwickau - Finale oho! Am Samstag (14.15 Uhr) geht es für den Chemnitzer FC und den FSV Zwickau um sehr viel mehr als nur den Sachsenpokal.

Um ihn geht's: Der Wernesgrüner Sachsenpokal ist für den Sieger Gold wert. Schließlich gibt's nicht nur die Trophäe, sondern auch noch das lukrative Startrecht im DFB-Pokal.
Um ihn geht's: Der Wernesgrüner Sachsenpokal ist für den Sieger Gold wert. Schließlich gibt's nicht nur die Trophäe, sondern auch noch das lukrative Startrecht im DFB-Pokal.  © Picture Point / Gabor Krieg

Es geht um den Einzug in den DFB-Pokal, wichtige Zusatzeinnahmen für die klammen Vereinskassen und ganz viel Derbyprestige.

Drittligist Zwickau hat von der Papierform her die Favoritenrolle inne. Doch der TAG24-Finalcheck zeigt: Es wird eine enge Kiste!

Formkurve

Den Grundstein für die Viertligameisterschaft hat der CFC in der Hinrunde gelegt. 15 Siege bei zwei Niederlagen sprechen für sich.

In der Rückrunde waren die Leistungen schwankend. In den letzten zehn Spielen (inklusive Pokal) gingen die Himmelblauen sechsmal als Sieger vom Feld - bei einem Remis und drei Niederlagen.

Der FSV schnitt in Hin- (25 Punkte) und Rückrunde (27) nahezu gleich ab. Allerdings legten die Westsachsen mit sechs Siegen aus den letzten neun Drittligaspielen eine richtige Saisonend-Rallye hin.

Daniel Frahn avancierte mit 24 Treffern in 32 Regionalligapartien zum Torschützenkönig der Nordost-Staffel.
Daniel Frahn avancierte mit 24 Treffern in 32 Regionalligapartien zum Torschützenkönig der Nordost-Staffel.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Leistungsträger

CFC-Angreifer Daniel Frahn avancierte mit 24 Treffern in 32 Regionalligapartien zum Torschützenkönig der Nordost-Staffel.

Im Sachsenpokal knipste der Mittelstürmer zudem drei Mal. Besonders ertragreich war das Zusammenspiel von Frahn und Linksaußen Rafael Garcia. Der 25-jährige Deutsch-Spanier legte in der Regionalliga 19 Mal auf, davon neunmal für Frahn.

Bitter für Chemnitz: Dejan Bozic (21 Tore) fehlt mit Gelbsperre (TAG24 berichtete).

Beim FSV läuft nach wie vor vieles über Routinier Ronny König. Der 35-jährige Angreifer traf in der 3. Liga elfmal, steuerte zudem noch drei Pokaltreffer bei.

Direkt danach folgt Kapitän Toni Wachsmuth, der als Abwehrchef mit zehn (!) Liga- und zwei Pokaltoren, davon acht durch Elfmeter, aufhorchen ließ.

Routinier Ronny König (35) hat immer noch eine eingebaute Torgarantie, erzielte in dieser Saison 14 Pflichtspieltreffer.
Routinier Ronny König (35) hat immer noch eine eingebaute Torgarantie, erzielte in dieser Saison 14 Pflichtspieltreffer.  © Picture Point/Gabor Krieg

Pokalverlauf

Als ranghöchster Verein im Wettbewerb trat Zwickau stets auswärts an. Der Weg ins Finale führte über Neugersdorf (4. Liga/2:1), Eilenburg (5. Liga/3:0), Einheit Kamenz (6. Liga/4:1) und Bautzen (4. Liga/2:0).

Chemnitz reiste zunächst nach Markkleeberg (6. Liga/3:1), spielte danach in Aue gegen Lößnitz (6. Liga/4:2) und genoss anschließend gegen die Ligakonkurrenten Bischofswerda (2:1) und Lok Leipzig (13:12 n.E.) Heimrecht.

Derbyhistorie

61 Duelle hat es seit 1965 wettbewerbsübergreifend gegeben. 28-mal gingen der CFC respektive FC Karl-Marx-Stadt als Sieger vom Feld, 15-mal der FSV bzw. Sachsenring Zwickau.

Legendär war das letzte Derby, bei dem Chemnitz eine zwischenzeitliche 2:0-Führung einbüßte, Daniel Frahn mit einem Strafstoß á la Panenka scheiterte und Zwickau letztlich noch 3:2 gewann.

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