"Gekämpft, gebissen!" CFC-Kapitän Hoheneder geht das Herz auf!

Chemnitz - So glücklich wie nach dem Kaiserslautern-Heimsieg hat man CFC-Kapitän Niklas Hoheneder lange nicht gesehen.

Niklas Hoheneder (l.), hier im Zweikampf mit dem Hallenser Timmy Thiele, war nach dem Sieg der Himmelblauen gegen den HFC total happy.
Niklas Hoheneder (l.), hier im Zweikampf mit dem Hallenser Timmy Thiele, war nach dem Sieg der Himmelblauen gegen den HFC total happy.  © Frank Kruczynski

"Das sind schöne Tage", verriet der Österreicher und verteilte Komplimente an das Team: "Vor dem gegnerischen Tor waren wir in den ersten 35 Minuten gnadenlos effizient. Wir haben im gesamten Spiel so gut wie nichts zugelassen. Vorn wurde super gegen den Ball gearbeitet, hinten haben wir alles herausgeköpft, was angeflogen kam."

Den himmelblauen Aufwärtstrend verbindet Hoheneder eng mit dem neuen Trainer Patrick Glöckner. "Wir bekommen einen Plan in die Hand. Jeder Spieler weiß, was er auf dem Platz zu tun hat", erklärt der Abwehrchef. "Im Vergleich zu den ersten Spielen merkt man: Jeder ist für den anderen da. Da wird gekämpft, gebissen. Das macht Spaß. Da geht mir das Herz auf!"

Zehn Punkte hat der CFC aus den letzten fünf Partien geholt. Das 3:2 gegen Jena ging auf das Konto von Interimstrainer Sreto Ristic. Die anderen sieben Zähler holten die Himmelblauen unter Glöckner.

Mit dem Abgang von Ex-Coach David Bergner kamen die Fans zurück. Die Südkurve beendete vor dem Jena-Heimspiel ihren Stimmungsboykott. Gegen die Roten Teufel kamen erstmals seit dem 1. Spieltag wieder über 7200 Zuschauer ins Stadion.

Hoheneder: "Lautern war natürlich ein attraktiver Gegner, den jeder gern sehen will. Aber wir haben sicher auch mit unseren Leistungen dazu beigetragen, dass wieder mehr Fans im Stadion sind. Ich hoffe, die Zuschauer kommen auch gegen die Vereine, die nicht einen so großen Namen haben. Wir als Mannschaft müssen vorangehen und weiter ordentliche Leistungen abliefern."

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