Chemnitzer FC: Bald Klarheit über Daniel Frahn?

Chemnitz - Bläst der CFC zur Transfer-Offensive? Mit der Verpflichtung des Bundesliga-erfahrenen Abwehrspielers Sandro Sirigu hat der abstiegsbedrohte Drittligist überraschend schnell auf den Weggang von Thomas Doyle reagiert.

CFC-Neuzugang Sandro Sirigu.
CFC-Neuzugang Sandro Sirigu.  © imago images/Harry Härtel

Da Sirigu vereinslos war, konnte er sofort unterschreiben und ist am Freitagabend im Derby gegen den FSV Zwickau bereits spielberechtigt. Weitere Veränderungen im Kader der Chemnitzer könnten folgen - in der Winterpause.

Dann sollte auch Klarheit darüber bestehen, ob Ex-Torjäger Daniel Frahn das Budget der Himmelblauen belastet. Am 11. Dezember erfolgt die Verhandlung am Chemnitzer Arbeitsgericht. Der Gütetermin Mitte September hatte zu keiner Einigung geführt. Frahn klagt gegen die fristlose Entlassung vom 5. August.

Cheftrainer Patrick Glöckner hat seit seinem Amtsantritt in der Startformation wenig rotiert. Einige Spieler, die unter seinem Vorgänger David Bergner gesetzt waren, sind komplett draußen. So spielt zum Beispiel Routinier Georgi Sarmov aktuell keine Rolle mehr. Der Bulgare stand zuletzt nicht mal mehr im Kader. Gut möglich, dass der 34-Jährige in der Winterpause in seine Heimat zurückkehrt.

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Ob die Chemnitzer ihren Kader weiter verstärken können, wird nicht zuletzt davon abhängen, welche Spieler den Verein in der kommenden Transferperiode verlassen.

Glöckner hat seine Bestandsaufnahme noch nicht abgeschlossen: "Ich bin mit dem vorhandenen Kader im Großen und Ganzen zufrieden. Sicher kann die eine oder andere Position noch optimiert werden. Doch das geschieht in aller Ruhe und gemeinsam mit der Vereinsführung."

Über die Zukunft von Ex-Torjäger Daniel Frahn herrscht bald Klarheit.
Über die Zukunft von Ex-Torjäger Daniel Frahn herrscht bald Klarheit.  © Harry Härtel/Haertelpress

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