Befangenheitsantrag! CFC e.V. muss weiter auf Notvorstand warten

Chemnitz - Das Warten geht weiter! Auch in der zweiten Oktoberwoche steht der Chemnitzer FC e.V. ohne Notvorstand da.

Insolvenzverwalter Klaus Siemon hatte im August eine Befangenheitsantrag gegen einen Rechtspfleger eingereicht.
Insolvenzverwalter Klaus Siemon hatte im August eine Befangenheitsantrag gegen einen Rechtspfleger eingereicht.  © Picture Point/Dölitzsch

Beim Amtsgericht Chemnitz liegen zwei Anträge vor. Insolvenzverwalter Klaus Siemon hat die Gesellschafter Udo Pfeifer (ersetzt den inzwischen zurückgetretenen Geschäftsführer der CFC Fußball GmbH, Thomas Sobotzik) und Romy Polster sowie den ehemaligen Oberstaatsanwalt Siegfried Rümmler vorgeschlagen.

Pfeifer und Rümmler stehen auch auf der Vorschlagliste von Rechtsanwältin Annette Neuerburg, die außerdem Grit Hoffmann benannt hat. Sie arbeitet bei der NSH-Group, Trikotsponsor des Drittligisten, als Prokuristin.

Neuerburg zählte neben FCK-Idol Frank Sorge und Ex-Vereinspräsident Andreas Georgi zum letzten Notvorstand, dessen Tätigkeit am 31. August endete.

Seitdem ist der insolvente Verein führungslos. Ohne Vorstand - der wird vom Aufsichtsrat bestellt, der auf einer neuen Mitgliederversammlung erst noch gewählt werden muss - kann das seit Ende Juni 2018 laufende Insolvenzverfahren nicht beendet werden!

Birgit Feuring, Pressesprecherin beim Arbeitsgericht, zu den Gründen der Verzögerung: "Derzeit läuft zu den jeweiligen Anträgen eine Stellungnahmefrist bis 10. Oktober. Herr Siemon hat am 21. August einen Befangenheitsantrag gegen Rechtspfleger Möckel eingereicht, über welchen bis zum heutigen Tag nicht abschließend entschieden ist (zweite Instanz jetzt beim Oberlandesgericht Dresden). Eine abschließende Entscheidung zum Notvorstand ist daher nicht möglich."

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