CFC-Stürmer Hosiner hat Elfmeter-Diskussion satt

Chemnitz - Philipp Hosiner entpuppt sich für den Chemnitzer FC mehr und mehr als wahrer Glücksgriff!

1:1, Philipp Hosiner holt den Ball aus dem Netz. Mit seinem verwandelten - berechtigten - Elfmeter brachte er den Chemnitzer FC im Westsachsenderby in einer schwierigen Phase zurück ins Spiel.
1:1, Philipp Hosiner holt den Ball aus dem Netz. Mit seinem verwandelten - berechtigten - Elfmeter brachte er den Chemnitzer FC im Westsachsenderby in einer schwierigen Phase zurück ins Spiel.  © Frank Kruczynski

Im Westsachsenderby gegen den FSV Zwickau ging der Angreifer einmal mehr vornweg. Er bewies Nerven, brachte die Himmelblauen mit dem 1:1 per Handelfmeter zurück.

Es war sein sechster Treffer im elften Spiel. Nach dem Abpfiff stach er als einer heraus, der schonungslos den Finger in die Wunde legte.

"Wir wussten, dass Zwickau eine Stärke hat. Und genau daraus machen sie zwei Tore", kam Hosiner auf die gegnerische Gefährlichkeit nach hohen Bällen zu sprechen. Ronny König traf nach einem Eckball, Elias Huth brachte sich nach Eingabe von Nils Miatke in Stellung und traf, nachdem Christopher Handke den zweiten Ball scharf gemacht hatte.

Insbesondere der erste Gegentreffer fuchste CFC-Coach Patrick Glöckner: "Es gab eine klare Einteilung." Matti Langer war für König zuständig. Dass der Torjäger extrem schwer zu verteidigen ist, weiß aber die komplette Liga.

CFC zum fünften Mal in Folge sieglos

Daran lag es auch nicht, dass die Chemnitzer zum fünften Mal in Folge sieglos blieben. Gibt Schiri Sören Storks nach Foul von René Lange an Noah Awuku den eigentlich fälligen Strafstoß (20.), springt am Ende vielleicht mehr heraus.

"Müßig, jedes Mal über Elfmetersituationen zu reden", zieht Hosiner Parallelen zum Spiel gegen Uerdingen, als Chemnitz ebenfalls ein klarer Elfer verwehrt blieb.

Das Derby-Remis wollte er daran aber nicht festmachen. Wohl auch, weil seine Provokation gegen Huth dafür sorgte, dass der mit Gelb-Rot vom Platz flog und der CFC die letzte halbe Stunde in Überzahl agierte.

"Da muss man mehr daraus machen. Letztlich besaßen wir in den ersten 60 Minuten bessere Offensivaktionen als in Überzahl. Wir müssen uns schon hinterfragen, warum wir es nicht schaffen, den Überzahlspieler zu finden", monierte Hosiner.

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