Pokal-Kracher CFC gegen Lok: Grote, Langer und Müller wackeln!

Chemnitz - Personal-Sorgen vorm Pokal-Kracher daheim! Mit Kapitän Dennis Grote, Matti Langer und Tobias Müller droht dem CFC im heutigen Halbfinal-Duell mit dem 1. FC Lok Leipzig der Ausfall von drei Leistungsträgern.

Dennis Grote, der in dieser Szene dem Ex-Auer Pascal Köpke enteilt, zog gegen die Hertha-Bubis gewohnt souverän im Mittelfeld die Fäden. Sein Ausfall wäre ein herber Verlust.
Dennis Grote, der in dieser Szene dem Ex-Auer Pascal Köpke enteilt, zog gegen die Hertha-Bubis gewohnt souverän im Mittelfeld die Fäden. Sein Ausfall wäre ein herber Verlust.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

"Es wird - wenn überhaupt - eine Punktlandung", sagt Trainer David Bergner. Müller (Gürtelrose) verpasste bereits das Heimspiel gegen Hertha BSC II. Langer musste beim 1:0-Sieg am Gründonnerstag nach gut 30 Minuten mit Schmerzen in der Ferse raus. Grote klagte nach der Partie über muskuläre Probleme im Oberschenkel.

Bergner und seine Spieler brennen. Sie wollen ins Landespokal-Finale, wo der FSV Zwickau wartet. Der Fußball-Lehrer kündigt an: "Zum Anpfiff werden elf hoch motivierte Jungs auf dem Platz stehen, die das umsetzen können, was wir wollen."

Am 31. März standen sich beide Teams zuletzt in der Liga gegenüber. Chemnitz führte schnell 2:0 und ging am Ende als 2:4-Verlierer vom Platz.

Bergner: "Damals konnten die Leipziger befreit aufspielen. Am Mittwochabend geht es auch für sie um etwas. Ich bin gespannt, wie sie mit diesem Druck umgehen werden."

Tobias Müller (r.) im Gespräch mit Mannschaftskollege Liridon Vocaj. Er wird wohl heute das Halbfinale erneut in zivil verfolgen.
Tobias Müller (r.) im Gespräch mit Mannschaftskollege Liridon Vocaj. Er wird wohl heute das Halbfinale erneut in zivil verfolgen.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Revanche-Gelüste verspürt der 45-Jährige nicht: "Von derartigen Gedanken bin ich weit weg. Das ist ein komplett anderer Wettbewerb. Wir wollen mit der Unterstützung unserer Fans ins Finale. Das wäre das i-Tüpfelchen."

Wie der Trainer erwartet auch Abwehrchef Niklas Hoheneder ab 19.30 Uhr ein hartes Stück Arbeit. "Die Leipziger haben einen guten Lauf. Ich erinnere mich nur ungern an das 2:4 Ende März", erklärt der Österreicher: "Wir müssen ein ganz anderes Gesicht zeigen. Dass nach einer Führung der Schlendrian einzieht, darf kein zweites Mal passieren."

Rund 8000 Zuschauer erwarten die Chemnitzer, darunter 1600 aus der Messestadt.

Hoheneder baut beim brisanten Pokalkampf auf die Unterstützung von den Rängen: "Ich hoffe, dass unsere Fans zahlreich ins Stadion kommen, damit wir den Leipzigern stimmungsmäßig überlegen sind."

Matti Langer.
Matti Langer.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Titelfoto: Picture Point/Kerstin Dölitzsch

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