Chemnitzer FC bezwingt Lok Leipzig mit 10:9 im Elfmeterschießen und steht im Landespokal-Finale

Chemnitz - Nach diesem packenden, dramatischen und torreichen Pokalduell hätten der CFC und der 1. FC Lok Leipzig das Finale verdient gehabt! Am Ende feierten die Chemnitzer, die sich im Elfmeterschießen mit 10:9 durchsetzten und am 25. Mai den FSV Zwickau empfangen.

Der Jubel bei den Chemnitzern war zunächst groß.
Der Jubel bei den Chemnitzern war zunächst groß.  © Harry Härtel/Haertelpress

Umjubelter Mann: CFC-Torhüter Jakub Jakubov, der als zehnter Schütze traf und anschließend den Schuss von Paul Schinke hielt.

In den Punktspielen legte der CFC zwei Mal einen Traumstart hin. Beim 3:1-Heimsieg führte er nach 26 Minuten 3:0. In Leipzig lag die Elf von Trainer David Bergner nach 21 Minuten 2:0 vorn, verlor am Ende 2:4.

Auch gestern dauerte es nicht einmal fünf Minuten, da zappelte der Ball in Netz. Den Kopfball von Daniel Frahn lenkte Benjamin Kirsten über den Querbalken. Den folgenden Eckball drückte Matti Langer über die Linie.

Fußball wurde danach kaum gespielt. Viele Fouls, ständige Diskussionen - Schiedsrichter Alexander Sather hatte alle Hände voll zu tun, um die Gemüter zu beruhigen.

Tor für den Chemnitzer FC!
Tor für den Chemnitzer FC!  © Harry Härtel/Haertelpress

In der 24. Minute wurde es dem Referee zu bunt: Er schickte Lok-Teammanager Björn Joppe auf die Tribüne. Zwei Minuten später eroberte Langer den Ball und jagte die Kugel aus 18 Metern in die Maschen - 2:0!

Leipzig war von der Rolle und konnte sich bei Kirsten bedanken, der die Vorentscheidung verhinderte. Den Schuss von Paul Milde (29.) parierte er großartig, die Kopfball-Bogenlampe von Dejan Bozic (37.) kratzte er mit den Fingerspitzen heraus.

Der CFC pennte in der ersten Halbzeit einmal - das bestrafte Pascal Pannier mit dem Anschlusstreffer (40.). Frahn hätte den Vorsprung wieder ausbauen können. Freistehend jagte er den Ball übers Tor (43.).

Nach dem Seitenwechsel machte Lok Druck. Matthias Steinborn scheiterte an Torhüter Jakub Jakubov (51.). Dann flankte Robert Berger von rechts, Steinborn und Kevin Schulze verpassten (58.). Der Ausgleich lag in der Luft und fiel in der 65. Minute. Nach einem mustergültigen Konter vollendete Maximilian Pommer aus Nahdistanz. Verlängerung!

Auch die hatte es in sich! Erst köpfte Schulze zum 3:2 ein (102.). Die Leipziger jubelten noch, da schlug es schon wieder ein: Ioannis Karsanidis nagelte den Ball in den oberen Winkel: 3:3 (104.) - unglaublich.

Lok spielte die letzten Minuten in Unterzahl - Ryan Patrick Malone sah Gelb-Rot - und rettete sich ins Elfmeterschießen, in dem die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite hatten.

Mittelfeldspieler Dennis Grote von Lok-Spielern umzingelt.
Mittelfeldspieler Dennis Grote von Lok-Spielern umzingelt.  © Harry Härtel/Haertelpress

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