Ex-Kapitän Tobias Becker: "Hoffe, dass der CFC zur Ruhe kommt!"

Chemnitz - Den ersten Aufstieg des CFC in die 3. Liga erlebte Tobias Becker nicht mit. Ein Jahr zuvor, im Sommer 2010, war er zum 1. FC Magdeburg gewechselt.

Der Ex-CFCer Tobias Becker (l.) im Spiel seiner Nordhausener gegen Chemnitz vor fünf Tagen im Zweikampf mit Daniel Frahn. Becker versemmelte in der Partie einen Foulelfmeter. So siegte CFC letztlich mit 2:1 und machte die sportliche Rückkehr in die 3. Lig
Der Ex-CFCer Tobias Becker (l.) im Spiel seiner Nordhausener gegen Chemnitz vor fünf Tagen im Zweikampf mit Daniel Frahn. Becker versemmelte in der Partie einen Foulelfmeter. So siegte CFC letztlich mit 2:1 und machte die sportliche Rückkehr in die 3. Lig  © Picture Point

Beim direkten Wiederaufstieg der Himmelblauen am Freitagabend war er deutlich näher dran: Die Chemnitzer besiegten Wacker Nordhausen. Der Kapitän der Thüringer: Tobias Becker.

Nüchtern betrachtete er den Jubel der himmelblauen Fans und Spieler vor dem Gästeblock im heruntergekommenen Albert-Kunz-Sportpark. "Ich bin zu lange weg. Seitdem ist viel passiert - in der Mannschaft und in der gesamten Vereinsstruktur", meinte der 32-Jährige, der mit 22 vom damaligen CFC-Trainer Gerd Schädlich zum Kapitän befördert worden war.

Becker kam in der C-Jugend von Blau-Weiß Torgau nach Chemnitz. Hier lernte er seine Frau kennen. Inzwischen wohnt er mit seiner Familie in Nordhausen. "In meiner Verwandschaft gibt es viele CFC-Fans", verriet Becker: "Der Verein hat sich den Aufstieg verdient. Wenn man die gesamte Saison über so konstant spielt, auch das nötige Glück hat, das dazu gehört, steigt man zu Recht auf."

Becker über Wacker: "Hier kann sich etwas entwickeln"

Tobias Becker im Dezember 2009 im Trikot des CFC.
Tobias Becker im Dezember 2009 im Trikot des CFC.  © Imago images/Picture Point

Becker hofft, dass der CFC mit dem direkten Wiederaufstieg "innerlich zur Ruhe kommt. Ich bin weit weg, sehe das alles nur von außen. Aber ich denke, wenn der sportliche Erfolg nicht da wäre, würde es ein bisschen anderes aussehen."

Zurück zu Wacker, das ebenfalls seit Jahren aus der Regionalliga raus will.

"Es macht Spaß mit den Jungs. Zur Spitzenmannschaft fehlt uns noch bisschen was, das hat das Spiel gegen Chemnitz zeigt", sagte der Wacker-Kapitän, der bis 2020 Vertrag hat: "Wir haben große Möglichkeiten, wenn das neue Stadion und die Trainingsplätze gebaut worden sind. Das wird ein paar Jahre dauern, aber hier kann sich etwas entwickeln."

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