CFC-Innenverteidiger Velkov ist der Mann für die wichtigen Tore

Chemnitz - An die Quote von Daniel Frahn (20 Tore) oder Dejan Bozic (18) kommt Kostadin Velkov nicht heran. Muss er auch nicht, in erster Linie soll der CFC-Innenverteidiger Tore verhindern.

CFC-Abwehrmann Kostadin Velkov (l.) klärt in dieser Szene vor Rathenows Shelby Printemps.
CFC-Abwehrmann Kostadin Velkov (l.) klärt in dieser Szene vor Rathenows Shelby Printemps.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Doch der Bulgare ist so etwas wie der Mann für die wichtigen Tore. Am Sonnabend traf der 30-Jährige gegen Optik Rathenow (3:0) zum vierten Mal in dieser Saison, zum dritten Mal brachte er die Elf von Trainer David Bergner 1:0 in Führung.

"Schön, dass es mal wieder geklappt hat. Ich hatte dieses Gefühl fast schon vergessen", strahlte Velkov, "mein letztes Tor war schon eine Weile her." Stimmt. Beim 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Lok Leipzig Ende September eröffnete er in der 12. Minute den Torreigen. Im zehnten Spiel für Chemnitz erzielte er damals sein drittes Tor.

Gegen Rathenow fungierte Velkov nach dem eher müden Start der Himmelblauen mit seinem Kopfballtreffer in der 34. Minute als "Dosenöffner". "Die ersten 20, 25 Minuten sind uns schwer gefallen. Da hat man gemerkt, dass es das dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen war", gestand der 1,88 Meter große Abwehrmann, der sein Tor nicht überbewerten wollte: "Wichtig ist, dass wir drei Punkte näher an unserem Ziel sind!"

Haben die Chemnitzer nach ihrem 22. Saisonsieg den Sekt schon kalt gestellt? "So lange wir nicht Meister sind, können wir nicht feiern", betont Velkov, der noch lange nicht satt ist: "Wir schauen nicht auf die Tabelle und auch nicht auf die Konkurrenz. Wir wollen alle Spiele gewinnen. Das ist unser Anspruch."

Am Freitagabend beim Tabellenvierten Wacker Nordhausen können die Chemnitzer diesem Anspruch ein weiteres Mal gerecht werden.

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