Nächster CFC-Abgang: Auch Marcelo de Freitas geht von Bord!

Chemnitz - Der nächste Spieler verlässt den Chemnitzer FC! Marcelo de Freitas Costa (25) und der CFC gehen ab sofort getrennte Wege. In beiderseitigem Einvernehmen wurde der Vertrag aus "familiären Gründen" aufgelöst.

Marcelo de Freitas Costa und der Chemnitzer FC haben den Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen und aus "familiären Gründen" aufgelöst.
Marcelo de Freitas Costa und der Chemnitzer FC haben den Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen und aus "familiären Gründen" aufgelöst.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

"Cello ist an uns herangetreten und hat mich gebeten, den Vertrag auf Grund seiner familiären Situation aufzulösen. Seinem Wunsch sind wir heute nachgekommen. Ich wünsche Marcelo und seiner Familie im Namen des CFC alles Gute", erklärte Geschäftsführer Thomas Sobotzik auf der CFC-Website in einer kurzen Mitteilung.

Der offensive Mittelfeldspieler war erst vor der Saison zum 1. Juli vom FC Energie Cottbus zu den Himmelblauen gewechselt.

Für die Chemnitzer hatte er in dieser Spielzeit drei Partien absolviert und stand jedes einzelne Mal in der Startformation.

Nachdem er gegen Halle zur Halbzeit ausgewechselt wurde, stand de Freitas im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV (7:8 nach Elfmeterschießen) und beim 0:0 gegen den 1. FC Magdeburg nicht im Kader von Trainer David Bergner.

Nun endet sein nicht mal zweimonatiges Intermezzo in Chemnitz frühzeitig.

In der letzten Saison bei Cottbus hatte sich der Brasilianer trotz des Drittliga-Abstiegs mit guten Leistungen in den Fokus des CFC gespielt: Für Energie kam de Freitas in der Vorsaison auf insgesamt 33 Spiele, in denen er fünf Mal traf und zwei weitere Tore direkt vorbereitete.

Marcelo de Freitas Costa kämpfte sich über Jahre hinweg aus unteren Spielklassen in die 3. Liga vor

Marcelo de Freitas Costa arbeitete sich in Deutschland über mehrere Jahre nach oben bis in den Profifußball.
Marcelo de Freitas Costa arbeitete sich in Deutschland über mehrere Jahre nach oben bis in den Profifußball.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Auch am Aufstieg der Lausitzer hatte er entscheidenden Anteil mit neun Toren und fünf Vorlagen in 30 Regionalliga-Spielen.

Ohnehin hatte sich der feine Techniker in Deutschland nach und nach in den Profifußball hochgearbeitet.

Nachdem er in seinem Heimatland unter anderem bei großen Vereinen wie dem FC São Paulo, Grêmio Porto Alegre und dem Figueirense Futebol Clube ausgebildet wurde, heuerte er Anfang August 2014 bei der damals noch existierenden zweiten Mannschaft von Dynamo Dresden an.

Dort kam er allerdings nur selten zum Einsatz, weshalb er sich schon im Januar 2015 erneut auf Klubsuche befand. Von Elbflorenz zog es ihn nach neun Monaten Vereinslosigkeit im Oktober 2015 zu Inter Leipzig in die NOFV Oberliga Süd.

Im Januar 2016 lockte ihn Regionalligist FC Oberlausitz Neugersdorf in die vierte Liga. Für Inter hatte er nämlich seine Treffsicherheit bewiesen und in acht Partien sechs Mal eingenetzt.

Auch in der deutlich stärkeren Regionalliga Nordost fand er sich auf Anhieb unter seinem Landsmann und Trainer Vragel da Silva zurecht und kam in wettbewerbsübergreifend 31 Spielen auf zehn Tore und neun Vorlagen, weshalb Cottbus ihn am 31. Januar 2017 unter Vertrag nahm.

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