Schießt CFC-Stürmer Hosiner Himmelblau am Sonntag zum 2. Heimsieg?

Chemnitz - Vor 14 Tagen schnürte CFC-Torjäger Philipp Hosiner im Heimspiel gegen Jena einen Doppelpack, traf spät zum umjubelten 3:2-Sieg. Sonntag kommt der Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg. Bringt der Österreicher die Himmelblauen erneut auf die Siegerstraße?

Ex-Co-Trainer Sreto Ristic war für Philipp Hosiner eine wichtige Bezugsperson, eine Art Mentor.
Ex-Co-Trainer Sreto Ristic war für Philipp Hosiner eine wichtige Bezugsperson, eine Art Mentor.  © Picture Point/K. Dölitzsch

"Ich bin nicht gekommen, um 20 Tore zu schießen, sondern um dem Verein zu helfen", sagt Hosiner: "Wir brauchen Siege. Wer die Tore schießt, ist letztlich egal. Wichtig ist, dass wir uns belohnen."

Das gelang vor einer Woche in Großaspach nicht, trotz spielerischer Überlegenheit und vieler torgefährlicher Aktionen.

Hosiner traf nach 35 Sekunden den Pfosten. Geht der Ball ins Tor, läuft das Kellerduell sicher anders.

"Wir waren sehr gut eingestellt, haben das Spiel kontrolliert, uns leider nicht belohnt. Doch der Weg muss genauso weitergehen. Wir müssen hart arbeiten und bei gegnerischen Standards wachsamer sein", betont Hosiner.

Er erlebt am Sonntag erst sein zweites Spiel an der Gellertstraße. Der Angreifer kam am letzten Tag der Transferperiode von Sturm Graz.

Vorgestellt wurde er damals von CFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik. Der schmiss zwei Tage später ebenso hin wie Chefcoach David Bergner.

Philipp Hosiner ist mit den ersten Wochen beim CFC zufrieden

Philipp Hosiner am Ball. Am Sonntag will der Torjäger mit seinen Himmelblauen die Zebras aus Duisburg abschießen und damit den zweiten Heimsieg der Saison feiern.
Philipp Hosiner am Ball. Am Sonntag will der Torjäger mit seinen Himmelblauen die Zebras aus Duisburg abschießen und damit den zweiten Heimsieg der Saison feiern.  © picture point/Sven Sonntag

Zweieinhalb Wochen lang hatte Co-Trainer Sreto Ristic das Sagen. Der Kroate war maßgeblich am Hosiner-Transfer beteiligt.

"Wir kennen uns seit vielen Jahren, haben beim SV Sandhausen noch zusammen gespielt. Ich war damals sehr junger, Sreto ein älterer Spieler. Wir haben uns immer gut verstanden. Er hat mir schon damals sehr viele Tipps gegeben. Ich konnte sehr viel von ihm lernen."

Ristic musste nach dem Jena-Sieg seinen Stuhl räumen. Hosiner nimmt es professionell: "Er hat noch eine Funktion im Verein, wird sicher ab und an vorbeischauen. Er ist nicht ganz aus der Welt."

Mit den ersten Wochen in Chemnitz ist der 30-Jährige zufrieden.

"Die Lage rund um den Verein hat sich beruhigt. Die Fans stehen wieder hinter uns. Wenn sie sehen, dass wir uns zerreißen, wird das weiter zusammenwachsen."

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