Gelassenheit nach zweiter Pleite: "Momentan fehlt uns das Glück!"

Chemnitz - Zwei Pleiten zum Abschluss der Hinrunde - das hatten sich die Himmelblauen anders vorgestellt. Zum Glück kassierte am Sonntag auch der Zweite BAK im Berliner Stadtduell mit Viktoria eine Niederlage.

Auch Torjäger Dejan Bozic (vorn), hier gegen Schiebocks Tim Kießling, nimmt die beiden Niederlagen zuletzt in der Liga gelassen, verweist auf die Gesamtbilanz der Himmelblauen und die noch immer satten zehn Punkte Vorsprung.
Auch Torjäger Dejan Bozic (vorn), hier gegen Schiebocks Tim Kießling, nimmt die beiden Niederlagen zuletzt in der Liga gelassen, verweist auf die Gesamtbilanz der Himmelblauen und die noch immer satten zehn Punkte Vorsprung.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Das machte den erfolglosen Ausflug zum Aufsteiger Bischofswerdaer FV einigermaßen erträglich.

"Wir haben eine souveräne Hinrunde gespielt", stellte Trainer David Bergner nach dem 1:2 bei den Schiebockern klar. Kurz vor der Adventszeit bloß keine Negativstimmung aufkommen lassen!

Überhaupt gingen die Himmelblauen überraschend gelassen mit der ersten Auswärtsniederlage um. "Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war deutlich besser als im Pokal gegen Bischofswerda. Zwei Mal treffen wir das Aluminium. Wir erspielen uns zahlreiche Chancen, lassen im Gegenzug wenig zu. Viel unglücklicher kann man nicht verlieren", meinte Kapitän Dennis Grote.

Torjäger Dejan Bozic, der in der 14. Minute mit seinem Fernschuss den Innenpfosten traf, erklärte: "Wir haben allein in der ersten Halbzeit einige gute Möglichkeiten. Wenn wir da in Führung gehen, läuft das Spiel anders. Dieses Quäntchen Glück fehlt uns momentan. Das müssen wir uns wieder erarbeiten. Aber, mein Gott, wir haben von 17 Spielen 15 gewonnen und zehn Punkte Vorsprung."

Der könnte noch vor der Winterpause schmelzen. Zum Rückrunden-Auftakt am Sonntag geht es zum zweiten Aufsteiger Union Fürstenwalde. Der hatte sich beim 2:3 in Chemnitz teuer verkauft. Bergner: "Uns fehlt momentan ein bisschen die Leichtigkeit. Man merkt langsam, dass wir auf dem Zahnfleisch laufen."

Verwundert nicht wirklich. Der CFC hat die 17 Partien seit Ende Juli fast mit ein und derselben Startelf durchgespielt.

CFC-Trainer David Bergner.
CFC-Trainer David Bergner.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

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