CFC schrammt knapp am dritten Sieg in Folge vorbei!

Magdeburg - Der Chemnitzer FC kann auch ohne seinen Torjäger Philipp Hosiner punkten! Im Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg erkämpften sich die Himmelblauen am Sonnabend ein verdientes 1:1 (1:0).

In der ersten Halbzeit stand erstmals Last-Minute-Neuzugang Lennard Maloney für den Chemnitzer FC auf dem Platz.
In der ersten Halbzeit stand erstmals Last-Minute-Neuzugang Lennard Maloney für den Chemnitzer FC auf dem Platz.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Elf von Trainer Patrick Glöckner, die bis zur 77. Minute vorn lag, bleibt im neuen Jahr weiter unbesiegt und auf einem Nichtabstiegsplatz.

Bei den Gästen stand in der Innenverteidigung erstmals Lennard Maloney auf dem Platz. Die Leihgabe vom 1. FC Union Berlin ersetzte den gesperrten Sören Reddemann.

Der hatte beim 3:0 gegen Halle ebenso die 5. Gelbe Karte gesehen wie Torjäger Philipp Hosiner. Für ihn kehrte Tarsis Bonga in die Startelf zurück.

Die erste 35 Minuten gingen an die Gastgeber, die durch Marcel Costly bereits nach neun Minuten die Führung auf dem Fuß hatten. Der Magdeburger setzte den Ball aus zehn Metern über den Querbalken.

Dann war es ein gefährlicher Freistoß von Sören Bertram, der in den Fünfmeterraum flog. Schlussmann Jakub Jakubov war auf dem Posten, klärte mit beiden Fäusten.

Nach einem Querschläger von Maloney stand Christian Beck plötzlich frei im Strafraum. Doch Daniel Bohl hatte aufgepasst und rettete in höchster Not (21.). Als dann der aufgerückte Timo Perthel abzog, brachte Sandro Sirigu den Fuß dazwischen (32.).

Dejan Bozic bringt den CFC in Führung, 1. FC Magdeburg gleicht durch Elfmeter von Jürgen Gjasula aus

CFC-Torjäger Dejan Mozic (mit Magdeburgs Tarek Chahed) sorgte für die 1:0-Führung.
CFC-Torjäger Dejan Mozic (mit Magdeburgs Tarek Chahed) sorgte für die 1:0-Führung.  © Picture Point/Gabor Krieg

Magdeburg machte das Spiel, Chemnitz das Tor! Nach einem mustergültig vorgetragenen Konter legte Davud Tuma für den mitgelaufenen Dejan Bozic auf, der aus Nahdistanz nur noch einschieben brauchte.

Sekunden vor dem Pausenpfiff fast noch das 2:0. Nach einer Ecke köpfte Matti Langer über Schlussmann Morten Behrens hinweg. Björn Rother klärte auf der Linie.

Die erste gefährliche Aktion nach dem Seitenwechsel ging wieder auf das Konto von Langer. Nach einem Tuma-Freistoß zwang er Behrens mit seinem wuchtigen Kopfball zur Glanzparade (56.).

Den Gastgebern fiel überraschend wenig ein. Ihre meist ideenlos vorgetragenen Angriffe prallten am Chemnitzer Abwehrriegel ab. Ein Fallrückzieher von Beck ans Außennetz - das war's.

Bonga vergab in der 68. Minute die Vorentscheidung, als er frei vor dem FCM-Tor überhastet verzog. Gegen Halle hatte er aus einer ähnlichen Position heraus das 3:0 erzielt. Dann traf Clemens Schoppenhauer, der zur Pause für den Gelb-Rot-gefährdeten Maloney gekommen war, bei seinem Klärungsversuch zwar den Ball, aber auch Gegenspieler Rother - Strafstoß!

Jürgen Gjasula legte sich den Ball zurecht, schickte Jakubov in die falsche Ecke, glich aus: 1:1 (77.). Beck hatte acht Minuten später den Sieg auf dem Kopf, setzte die Kugel aus fünf Metern weit vorbei. Den hätte er vor einigen Monaten locker reingemacht.

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