CFC-Doppelpacker Hosiner: "Eiskalt vor der Hütte - so muss das sein!"

Chemnitz - Drei Volltreffer gegen die Pfälzer Schießbude, zwei gingen auf das Konto von CFC-Torjäger Philipp Hosiner!

Philipp Hosiner gab seiner langjährigen Freundin Julia am 12. Oktober in Eisenstadt/Österreich das Ja-Wort. Für die Hochzeit will der Angreifer der Mannschaft noch einen ausgeben, für den zweiten Doppelpack nicht.
Philipp Hosiner gab seiner langjährigen Freundin Julia am 12. Oktober in Eisenstadt/Österreich das Ja-Wort. Für die Hochzeit will der Angreifer der Mannschaft noch einen ausgeben, für den zweiten Doppelpack nicht.  © Instagram/hosi_16

Der Österreicher, der erst Anfang September kam, schnürte beim 3:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern bereits seinen zweiten Doppelpack im Trikot der Himmelblauen. Beim 3:2 gegen Jena hatte er ebenfalls einmal aus dem Spiel heraus und einmal vom Elfmeterpunkt getroffen.

"Das ist mein Job, dafür sind die Stürmer da", sagte Hosiner nach dem Duell mit den Roten Teufeln. Die verbreiten in der Fremde längst keinen Schrecken mehr, kassierten auswärts bereits zum sechsten Mal in Folge mindestens drei Tore.

Genau diesen Aspekt hatten die Gastgeber auf dem Plan. "Wir wollten von der ersten Minute an Druck machen, wussten, dass Lautern verunsichert ist. Dass die ersten Torschüsse alle drin waren, war natürlich überragend", meinte Hosiner: "Das zeigt die Qualität der Mannschaft. Sie hat den absoluten Willen, solche Spiele zu gewinnen. Wir waren in den ersten 35 Minuten eiskalt vor der Hütte - so muss das sein!"

Den Willen seiner Jungs lobte in der Spielanalyse auch Chefcoach Patrick Glöckner. Zur Entstehung des frühen 1:0 erklärte er: "Das sind Laufwege, die wir uns in der Tat so erhofft haben. Wir sind bei der Flanke von Paul Milde mit vier Mann in der Box. Das zeigt, dass die Jungs gewillt sind, ein Tor zu erzielen und nichts dem Zufall überlassen."

Hosiner hat seinen Jubel von Fifa 20

Der "Cooking"-Jubel ist in Chemnitz angekommen: Philipp Hosiner zeigte ihn nach seinem 3:0 gegen Lautern. Bekannt wurde dieser Jubel durch Nationalspieler Serge Gnabry. Der hatte ihn bei NBA-Star James Harden das erste Mal gesehen.
Der "Cooking"-Jubel ist in Chemnitz angekommen: Philipp Hosiner zeigte ihn nach seinem 3:0 gegen Lautern. Bekannt wurde dieser Jubel durch Nationalspieler Serge Gnabry. Der hatte ihn bei NBA-Star James Harden das erste Mal gesehen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Hosiner legte vom Punkt später sein zweites Tor nach. 3:0 nach 35 Minuten - damit war das Kellerduell früh entschieden. "Ich bin stolz. Meine Mannschaft hat eine hervorragende Partie abgeliefert", lobte Glöckner, der selbst das Gegentor nach Mildes Bock nicht dramatisierte: "Wir gehen mit zwei Toren Vorsprung in die Kabine. Das ist absolut positiv. Natürlich dürfen wir uns in einigen Situationen nicht so naiv verhalten, müssen den Ball auch mal herausschlagen. Das ist mir manchmal zu verspielt", so der 42-Jährige: "Nach der Pause haben wir das abgestellt. Da waren wir kompromissloser."

Zwei Fragen musste Hosiner nach dem Abpfiff noch beantworten. Zu seinem Jubel nach dem 3:0 sagte er: "Den habe ich von der Fifa 20 Play-Station. Das ist dort mein Standard-Jubel, wenn ich treffe. Heute habe ich ihn mal im echten Leben gebracht."

Und muss er nach dem zweiten Doppelpack einen ausgeben? "Für die Tore gibt es nichts. Aber ich habe vor zwei Wochen meine Freundin Julia geheiratet, da gebe ich noch einen aus", schmunzelte der Torjäger.

Eiskalt! Philipp Hosiner netzt zum 1:0 ein.
Eiskalt! Philipp Hosiner netzt zum 1:0 ein.  © Frank Kruczynski

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