Nach Rudelbildung in Chemnitz: Das sagt Ex-CFC-Verteidiger Hoffmann

Chemnitz - Das unrühmliche Ende des Regionalliga-Duells zwischen dem CFC und Viktoria Berlin (0:1) hat hohe Wellen geschlagen. Nach dem Abpfiff gerieten die Spieler beider Mannschaften heftig aneinander. Ordner und Teambetreuer hatten kräftig zu tun, um die Streithähne zu trennen.

Der Ex-Chemnitzer Marcus Hoffmann beteuert bei seinem Abgang vor der Südkurve: "Nein, meine Aktion ging nicht gegen euch!"
Der Ex-Chemnitzer Marcus Hoffmann beteuert bei seinem Abgang vor der Südkurve: "Nein, meine Aktion ging nicht gegen euch!"  © Picture Point

Auslöser der Rudelbildung war eine Äußerung von Berlins Innenverteidiger Marcus Hoffmann, der in der Rückrunde der Abstiegssaison noch das Trikot der Chemnitzer trug.

Der 31-Jährige meldete sich am Dienstag bei TAG24 und bedauerte seine Aktion. "Die kam aus der Emotion heraus, weil im Sommer nicht alles ganz sauber ablief", so Hoffmann.

Der erfahrene Abwehrspieler kam Ende Januar und bestritt nur drei Einsätze für die Himmelblauen. Hoffmann verletzte sich zwei Mal an der rechten Schulter, musste operiert werden und fiel die restliche Rückrunde aus.

"Ich wollte dem CFC im Frühjahr in einer schwierigen Situation dabei helfen, den Abstieg zu verhindern, dann war ich die meiste Zeit leider verletzt. Ich wäre im Sommer gern geblieben, mir lag ein Angebot vor. Leider kamen beide Seiten danach nicht zueinander", verriet Hoffmann.

Er stellt klar, dass er am Sonnabend keineswegs die Chemnitzer Spieler und schon gar nicht die Fans provozieren wollte. Im Gegenteil: "Meine Geste vor der Südkurve sollte heißen: Nein, meine Aktion ging nicht gegen euch!"

Ob Hoffmann und CFC-Mittelfeldmann Matti Langer - beide waren zuerst aneinander geraten - nachträglich bestraft/gesperrt werden, ist noch nicht entschieden. Schiedsrichter Chris Rauschenberg hatte am Sonnabend nach Spielende einen Sonderbericht angefertigt.

TAG24 fragte am Dienstag beim NOFV-Sportgericht in Berlin nach. Dort war der Bericht noch nicht eingetroffen.

Rangelei nach Spielende: CFC-Kapitän Dennis Grote bremst Marcus Hoffmann (2.v.r.). Der war mit Matti Langer (l.) aneinander geraten. Auch Daniel Frahn (M.) versuchte, die Gemüter zu beruhigen.
Rangelei nach Spielende: CFC-Kapitän Dennis Grote bremst Marcus Hoffmann (2.v.r.). Der war mit Matti Langer (l.) aneinander geraten. Auch Daniel Frahn (M.) versuchte, die Gemüter zu beruhigen.  © Picture Point

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