3:1! Das sagt Löning zu seinem CFC-Debüt

Frank Löning (links) feierte ein gelungenes Debüt im Trikot der Himmelblauen.
Frank Löning (links) feierte ein gelungenes Debüt im Trikot der Himmelblauen.

Von Sebastian Wutzler

Chemnitz - Der Chemnitzer FC hat erfolgreich den Resetknopf gedrückt. Nach fünf Niederlagen im alten Jahr wurde im ersten Spiel nach der Winterpause Fortuna Köln vor 4631 Zuschauern mit 3:1 (2:1) geschlagen.

Trainer Karsten Heine begann mit seinen drei Neuzugängen Nicolai Lorenzoni, Timo Cecen und Frank Löning in der Startelf. Der erste Chemnitzer Torschuss ging auch gleich auf der Konto von Löning, ein Kölner Abwehrbein rettete allerdings zur Ecke (9.).

Nur 120 Sekunden später fiel der Ex-Auer erneut positiv auf, diesmal als Vorbereiter: Löning servierte für Fink, der aus 15 Metern über das Tor schoss (11.).

Der CFC kontrollierte auch danach das Geschehen und setzte die Kölner unter Druck. Während Fortuna-Schlussmann Andre Poggenborg in der 22. Minute noch mit einer Riesenparade rettete, machte er anschließend keine gute Figur.

Dichtes Schneetreiben während der Partie in Chemnitz.
Dichtes Schneetreiben während der Partie in Chemnitz.

Nach einer Ecke von Fink konnte der Schlussmann der Gäste den Ball nicht festhalten, Abwehrchef Marc Endres stand in der Mitte goldrichtig und staubte zur verdienten Führung ab - 1:0 (23.).

Der CFC war jetzt in Fahrt und legte gleich nach. Flügelflitzer Philip Türpitz nahm aus 20 Metern Maß, das Leder schlug diesmal unhaltbar für Poggenborg rechts unten ein - 2:0 (27.).

Fortuna schon geschlagen? Nein! Nur eine Minute später verkürzten die Westdeutschen durch einen Kopfball von Johannes Rahn auf 2:1 (28.).

Der Unterhaltungswert blieb auch danach hoch. Beide Teams offenbarten Schwächen in der Defensive, was zu Großchancen führte.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs drückte Fortuna auf den Ausgleich.

Lorenzoni blockte im letzten Moment einen Schuss von Engelmann (57.), Torhüter Philipp Pentke tauchte nach einem Kopfball von Thiemo-Jerome Kialka blitzschnell in die Ecke ab, um das Leder zu entschärfen (63.).

In der 69. Minute überschlugen sich die Ereignisse: Löning brachte den Ball aus fünf Metern nicht im leeren Fortuna-Tor unter, auf der anderen Seite scheiterte Kialka erst am Pfosten, dann rettete Endres auf der Linie.

Die Entscheidung fiel erst auf der Zielgeraden: Zunächst flog Kölns Tobias Fink mit Gelb-Rot vom Platz (85.), dann machte Fink mit einem Schuss ins lange Eck alles klar (88.) - das zehnte Saisontor des Kapitäns glich einer Erlösung...

Fotos: Picture Point


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0