Verzichtet der CFC auf die Zweitliga-Lizenz, Herr Präsident?

CFC-Präsident Mathias Hänel ist Realist und plant schon für die nächste Drittliga-Saison.
CFC-Präsident Mathias Hänel ist Realist und plant schon für die nächste Drittliga-Saison.

Von Sebastian Wutzler

Chemnitz - Am 15. März ist Stichtag. Bis dahin müssen bei DFL und DFB die Lizenzunterlagen für die kommende Saison abgegeben werden.

Beim Chemnitzer FC überlegt man noch, ob neben den Papieren für die 3. Liga auch die Schriftstücke für die 2. Bundesliga eingereicht werden.

„Wir haben uns noch nicht abschließend positioniert“, sagt Präsident Dr. Mathias Hänel.

Allerdings ließ er durchblicken, dass der CFC auf die Erstellung und Abgabe der Lizenzunterlagen für die 2. Bundesliga wohl verzichten wird.

„Der Abstand in der Tabelle nach oben ist schon sehr groß. Daher ist es nach heutigem Stand wenig realistisch, von der zweiten Liga zu sprechen“, so Hänel.

Aktuell rangieren die Himmelblauen mit 31 Punkten auf dem zwölften Platz. Der MSV Duisburg als Tabellendritter (Relegationsplatz) hat schon 42 Zähler auf dem Konto.

Dass der Chemnitzer FC nach verheißungsvollem Saisonstart mit Platz eins bis zum elften Spieltag inzwischen ins graue Mittelfeld abgerutscht ist, ärgert mit Sicherheit nicht nur den Präsidenten.

Aber: „Wir haben unsere Zielstellung vor der Saison klar definiert. Die lautete, so schnell wie möglich 45 Punkte einzufahren. Dafür fehlen uns jetzt noch 14 Zähler. Ich hoffe, dass wir die Marke bald erreichen werden“, so Hänel.

Nach dieser Übergangssaison werden die Himmelblauen in der kommenden Spielzeit im dann komplett neuen Stadion garantiert einen gezielten Angriff auf die ersten drei Plätze wagen...

Fotos: Picture Point


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