CFC schrammt im Erzgebirgsstadion knapp an der Blamage vorbei!

Aue - Der CFC ist im Landespokal-Achtelfinale knapp an der Blamage vorbei geschrammt! Beim Sechstligisten FC 1910 Lößnitz setzte sich der souveräne Regionalliga-Spitzenreiter erst in der Schlussviertelstunde durch. Torjäger Daniel Frahn, der eine Stunde lang draußen saß, sorgte in der 77. Minute für das erlösende 3:2 und in der Nachspielzeit für das 4:2.

Erik Tallig (l.) im Zweikampf mit Sebastian Frenzel.
Erik Tallig (l.) im Zweikampf mit Sebastian Frenzel.  © Picture Point/K. Dölitzsch

Die Gäste, die von 1800 Anhängern ins Auer Erzgebirgsstadion begleitet wurden, gingen durch einen 18-Meter-Flachschuss von Tobias Müller (8.) früh in Führung. Der gut aufgelegte Schlussmann Robin Köpsel verhinderte beim Kopfball von Kostadin Velkov (11.) und gegen Erik Tallig (14.) das 0:2.

Die Lößnitzer verbuchten durch Marco Wölfel (7.) die erste Chance der Partie. Pascal Itter klärte am langen Pfoste auf der Linie.

Vor dem 1:1 schlug der weit herausgeeilte CFC-Torhüter Florian Sowade über den Ball. Anschließend brachte er den enteilten Karsten Werneke im Strafraum zu Fall.

Schiedsrichter Benjamin Seidl aus Werdau zeigte auf den Punkt und zog glatt Rot. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten nahm der Referee den Platzverweis zurück und zückte den gelben Karton. Dem Favoriten blieb das Unterzahl-Spiel erspart. Den Ausgleich musste er hinnehmen. Werneke verwandelte sicher.

Torschütze Tobias Müller (l.) jubelt mit Kostadin Velkov.
Torschütze Tobias Müller (l.) jubelt mit Kostadin Velkov.  © Picture Point/K. Dölitzsch

Nach einer Flanke von Ioannis Karsanidis köpfte Müller die Himmelblauen sechs Minuten vor dem Seitenwechsel erneut in Führung. Wieder schlug die stark kämpfende Elf von Trainer René Klingbeil zurück. Zwei klare Chancen ließ Werneke liegen, in der 63. Minute spitzelte er den Ball über Sowade hinweg: 2:2!

Spätestens jetzt war klar: Der CFC musste vor 3450 Zuschauern eine Schippe drauf legen, um der Blamage zu entgehen. Coach David Bergner schickte nach Frahn auch seinen zweiten Torjäger Dejan Bozic auf den Platz.

Die Chemnitzer Angriffswucht wurde immer größer. Bozic (80.) und Timo Mauer (82.) verpassten das 4:2. Beide Male landete der Ball am Aluminium. Frahn sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0