Folgt Pentke seiner Maura nach Dänemark?

Philipp Pentke hat den Ball sicher.
Philipp Pentke hat den Ball sicher.

Von Sebastian Wutzler

Chemnitz - Geht er oder bleibt er? Am Saisonende läuft der Vertrag von Philipp Pentke aus. Die Nummer 1 der Himmelblauen würde gern verlängern. Aber will das auch der Verein?

„Ich spiele seit sechs Jahren für den CFC und weiß, was ich hier habe“, lautet Pentkes indirekte Liebeserklärung an den Chemnitzer FC, für den er bisher insgesamt 194 Pflichtspiele bestritten hat.

„Bis jetzt haben noch keine Gespräche stattgefunden. Ich weiß aber auch, dass immer zwei Seiten zu so einer Vertragsverlängerung gehören“, ist Pentke gespannt, was ihm die Verantwortlichen zu sagen haben.

Sportchef Stephan Beutel hielt sich auf Nachfrage zur Personalie Pentke bedeckt:

Pentke (li.) im Gespräch mit Sportchef Beutel.
Pentke (li.) im Gespräch mit Sportchef Beutel.

„Vor Ende März werden grundsätzlich keine Gespräche geführt. Erst danach werden wir uns mit den Spielern, deren Verträge im Juni auslaufen, zusammensetzen.“

In der laufenden Saison stand Pentke 24 Mal zwischen den Pfosten. Nach einer Fehlerserie musste er zwischen dem 16. und 20. Spieltag für Max Reule Platz machen. Seitdem ist er wieder die Nummer 1.

Auch bei seiner Freundin Maura Visser (29) steht Pentke ganz oben in der Gunst. Mit der 29-jährigen Handballerin ist der Freiberger seit Herbst 2013 zusammen.

Visser musste im November 2014 den HC Leipzig verlassen, spielt inzwischen für den dänischen Top-Klub Viborg.

Wollen sich bald wieder ganz nahe sein: Pentke und Freundin Maura Visser.
Wollen sich bald wieder ganz nahe sein: Pentke und Freundin Maura Visser.

„Trotz der räumlichen Distanz versuchen wir uns so oft wie möglich zu sehen. Unser Ziel ist es aber, ab Sommer die Kilometer, die zwischen uns liegen, wieder zu reduzieren“, liebäugelt Pentkte mit einer Rückkehr von Maura nach Deutschland.

Oder andersherum? Könnte sich Pentke ein Engagement in Dänemark vorstellen? „Darüber habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht nachgedacht.“

Seine volle Konzentration gilt jetzt erst mal dem Ost-Schlager am Sonnabend bei Energie Cottbus. Nach 945 Minuten ohne Auswärtstor und zehn sieglosen Gastspielen wollen die Himmelblauen in Cottbus die schwarze Serie beenden.

„Es lässt sich nicht vermeiden, dass die Auswärtsschwäche auch Thema in der Kabine ist. Wir wollen den Bock in Cottbus endlich umstoßen, damit ihr Journalisten nicht mehr darüber schreiben müsst“, grinst Pentke.

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer/Sven Sonntag, Haertelpress/Harry Härtel


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