So übel beleidigten die CFC-Fans den Ex-Auer Skarlatidis

"Hurensohn": Die CFC-Südkurve "begrüßte" den Würzburger Torschütze Simon Skarlatidis mit einem Banner und Schals in griechischen Buchstaben.
"Hurensohn": Die CFC-Südkurve "begrüßte" den Würzburger Torschütze Simon Skarlatidis mit einem Banner und Schals in griechischen Buchstaben.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Chemnitz - Was sollte das Griechen-Banner im CFC-Fanblock? Es galt Simon Skarlatidis, der bei den Würzburgern in der Startelf stand und beim 3:0-Sieg doppelt traf.

Ihn hatten die Anhänger in der Südkurve nicht vergessen. Am 24. April 2016 spielte Skarlatidis noch für den Erzrivalen FC Erzgebirge. Der damalige Auer Publikumsliebling feierte mit den Veilchen einen 2:0-Derbysieg gegen Chemnitz.

Nach dem Abpfiff kletterte Torschütze Skarlatidis auf den Zaun des FCE-Fanblocks und trat einen dort aufgehängten Schal der Himmelblauen mit Füßen.

Am Sonnabend „begrüßte“ die Südkurve den früheren Auer mit einem Banner in griechischen Buchstaben. Die Botschaft an Skarlatidis, einem Deutsch-Griechen, war eindeutig. Auf dem Plakat, das zur Pause entfernt wurde, stand: Simon, du Hurensohn.

„Ich habe das Banner nicht gesehen. Vielleicht war es auch besser so“, meinte der Torschütze, der CFC-Schlussmann Kevin Kunz in der zweiten Halbzeit mit zwei Schüssen aus der Distanz überwand. Übel nahm Skarlatidis, der im Sommer von Aue nach Würzburg gewechselt war, den CFC-Fans das Banner nicht.

„Fußball lebt von Emotionen. Außerdem war da diese Geschichte vor zwei Jahren. Wir haben gewonnen, ich konnte zwei Tore erzielen. Ich genieße diesen Tag“, so der Offensivmann.

Der Ex-Auer Simon Skarlatidis jubelt nach seinem Treffer gegen den CFC.
Der Ex-Auer Simon Skarlatidis jubelt nach seinem Treffer gegen den CFC.  © Picture Point/Kerstin Kummer

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