Werden Champions und Europa League bald komplett reformiert?

Nyon - Die europäische Clubvereinigung ECA hält an ihrem Reformwunsch für die Fußball-Europacup-Wettbewerbe fest. Eine Umgestaltung der Wettbewerbe sei notwendig, da die derzeitige Struktur den Interessen der meisten Clubs widerspreche, teilte die ECA am Freitag mit.

Champions und Europa League sollen reformiert werden, wenn es nach der europäischen Clubvereinigung ECA geht.
Champions und Europa League sollen reformiert werden, wenn es nach der europäischen Clubvereinigung ECA geht.  © Julian Stratenschulte/dpa

Die bisher bekannten gewordenen Ideen sind umstritten. Der ECA-Vorsitzende Andrea Agnelli, Clubchef von Juventus Turin, hatte für die Champions League ein Format mit vier Achtergruppen statt acht Vierergruppen und einem automatischen Startrecht für 24 der 32 Teams der Vorsaison angedacht. Dies war auf große Kritik aus Ligen und Vereinen gestoßen.

Man wolle konstruktiv am Reformprozess mitwirken und gleichzeitig die Interessen der Mitglieder repräsentieren, hieß es von der ECA.

Daher begrüße die Vereinigung, dass ein für September geplantes Treffen mit den Präsidenten der UEFA und der European Leagues verschoben wurde.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte am Donnerstag mitgeteilt, das Treffen nachzuholen, wenn er denke, "dass wir bereit für eine sinnvolle Diskussion sind".

Wer ist die ECA?

Die ECA ist eine von der UEFA unabhängige Interessenvertretung der europäischen Spitzenvereine. Sie hat es sich zur Aufgabe gestellt, den Vereinsfußball zu schützen und zu fördern. Die 105 festen Mitglieder werden alle zwei Jahre anhand der UEFA-Fünfjahreswertung bestimmt. Länder die in der Wertung weiter oben sind, erhalten mehr mehr Plätze als schlecht platzierte. Hinzu kommen 109 assoziierte Mitglieder.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0