Chef lädt zum Kündigungs-Gespräch: Unglaublich, was der Angestellte dann macht

Auckland - Er wusste wohl schon, was ihm blüht. Also bereitete sich ein Neuseeländer auf sein Gespräch mit seinem baldigen Ex-Chef ganz besonders vor.

Er musste seinen Arbeitsplatz räumen, doch er nahm es mit Humor. (Symbolbild).
Er musste seinen Arbeitsplatz räumen, doch er nahm es mit Humor. (Symbolbild).  © 123rf, Dan Grytsku

Der Neuseeländer Joshua Thompson aus Auckland bekam von seinem Chef eine Mail, in der er ihn zu einem Gespräch einlud. Er wolle mit ihm über seine "Rolle in der Agentur" sprechen.

Bei Thompson fingen nun die Sirenen an zu heulen, er ahnte nichts Gutes, wusste wohl schon, dass er seinen Job bei der Werbeagentur FCB bald loshaben wird.

Der Arbeitnehmer selber ist nebenbei auch noch als Comedian bekannt, nennt sich "Joshua Jack". Er fragte höflich an, ob er zu seinem Gespräch mit der Geschäftsführung eine weitere Person mitbringen dürfe. Er durfte.

Was er dann tat, ist schlichtweg brillant: Wie "BBC News" meldet, hatte er nämlich etwas ganz besonderes vor: "Ich dachte, es wäre das Beste, einen Profi mitzubringen – also habe ich 200 Dollar gezahlt und einen Clown engagiert."

Wie bitte?! Ganz recht, einen Clown!

Doch es kam noch besser: Thompson ging tatsächlich mit dem mitgebrachten Komiker im Schlepptau ins Büro des Chefs. Während dieser dann das tat, was Chefs eben in solchen Situationen tun, tat der Clown das, was Clowns in der Regel eben so tun - wenn auch in zumeist anderem Ambiente.

Er bracht bunte Luftballons mit, blies diese auf und knotete diese zu lustigen Tierchen zusammen. Nur als seinem neuen Kumpel das Kündigungsschreiben ausgehändigt wurde, soll der Clown nicht ganz so glücklich gewirkt haben - er brach in Tränen aus.

Nach Informationen des "NZ Herald" hat "Joshua Jack" mittlerweile sogar einen neuen Arbeitgeber. Nachdem die Geschichte im Netz viral ging, wurden einige Agenturen auf den Mann aufmerksam, weil dieser nämlich mit seiner Aktion eines bewies: Sein Können!

Mit viel Kreativität und wenig Budget gelang es ihm, eine irre Masse an Leuten zu erreichen. Eben das, was DAS Kerngeschäft von Werbeagenturen sein muss.

Sein alter Arbeitgeber wollte sich indes nicht weiter zu der "Privatvorstellung" äußern.


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