Chemie-Alarm in Hamburg: Unfall sorgt für riesigen Spezialeinsatz der Feuerwehr

Hamburg - Chemie-Alarm! Ein Chemieunfall zwischen dem Hamburger Stadtteil Rothenburgsort und Billstedt hält zurzeit die Hamburger Feuerwehr in Atem.

Feuerwehrmänner legen spezielle und vor allem gegen Chemikalien extrem resistente Schutzanzüge an, um den Brand nach dem Chemieunfall zu bekämpfen.
Feuerwehrmänner legen spezielle und vor allem gegen Chemikalien extrem resistente Schutzanzüge an, um den Brand nach dem Chemieunfall zu bekämpfen.  © René Schröder

Wie die Polizei TAG24 bestätigen konnte, kam es in einem Chemieunternehmen in einem Industriegebiet zu einem schlimmen Unfall, der einen großen Spezialeinsatz der Feuerwehr ausgelöst hat.

Der Vorfall passierte, dem Feuerwehrsprechen Jan Ole Unger zufolge, beim Entladen von Fässern mit gefährlichem Aluminiumphosphid. Der Stoff hätte den Mitarbeiter zufolge auf einmal angefangen sehr stark zu reagieren, wobei ein gefährliches Gas entsteht, dass sich in heißen Flammen entzündet.

Die Mitarbeiter der Firma reagierten angesichts des Vorfalls aber schnell und vorbildlich: Sie alarmierten umgehend die Feuerwehr und begannen parallel sofort den entstehenden Brand mit einem speziellen Metallbrandpulver zu bekämpfen – hatten gegen den hochreaktiven Stoff aber offenbar keine Chance.

Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz mit höchster Sicherheitsstufe ausrücken. Das heißt: Besonders resistente Schutzanzüge sind bei dem Einsatz unabdingbar.

Der gefährliche Spezialeinsatz ist aktuell noch in vollem Gang und wird sich vermutlich auch noch über Stunden hinziehen. Bisher gab es bei dem Chemieunfall keine Verletzten.

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