Chemie Leipzig und Pokalheld Druschky lassen Vertrag ruhen: Was steckt dahinter?

Leipzig - Regionalligist Chemie Leipzig hat sich von seinem Torjäger Kai Druschky getrennt - vorerst. Der ohnehin nur bis zum Saisonende laufende Vertrag zwischen der BSG und dem 26-Jährigen wird bis dahin ruhen gelassen.

Kai Druschky (26) trug sich am 19. August 2018 mit seinem Siegtor gegen Jahn Regensburg in die Chemie-Geschichtsbücher ein.
Kai Druschky (26) trug sich am 19. August 2018 mit seinem Siegtor gegen Jahn Regensburg in die Chemie-Geschichtsbücher ein.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Wie der Verein aus dem Stadtteil Leutzsch vermeldete, habe man sich "in beidseitigem Einvernehmen darauf verständigt, Kais Vertrag bis zum Saisonende ruhen zu lassen."

Als Grund wurden gesundheitliche Gründe genannt, die offenbar so schwerwiegend sind, dass er dem Viertligisten monatelang nicht zur Verfügung stehen kann. "Kai, wir wünschen dir alles erdenklich Gute. Komm schnell wieder auf die Beine!"

Nach TAG24-Informationen soll es auch private Gründe für die vorzeitige Trennung geben. Eine TAG24-Anfrage blieb seitens des Vereins bislang leider unbeantwortet.

Ob der umjubelte Siegtorschütze gegen Zweitligist Jahn Regensburg aus der 1. DFB-Pokalrunde 2018/19 (2:1, TAG24 berichtete) überhaupt noch einmal für die BSG aufläuft, ist derzeit ungewiss. Sein Vertrag läuft im Sommer 2020 aus.

Der gebürtige Berliner Druschky kam im Juli 2018 vom italienischen Viertligisten Trastevere Calcio zur BSG. In 29 Pflichtspielen 2018/19 gelangen dem Stürmer 14 Tore und drei Vorlagen, wodurch er maßgeblichen Anteil am direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Nordost hatte. In dieser Spielzeit kam er an den ersten vier Spieltagen ohne Torbeteiligung zum Einsatz. Seitdem fehlte er krankheitsbedingt.

Der "Man of the Match" zog mit dem damaligen Fünftligisten letzte Saison sensationell in die 2. Pokalrunde ein, scheiterte dort aber gegen den jetzigen Bundesligisten SC Paderborn (0:3).
Der "Man of the Match" zog mit dem damaligen Fünftligisten letzte Saison sensationell in die 2. Pokalrunde ein, scheiterte dort aber gegen den jetzigen Bundesligisten SC Paderborn (0:3).  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

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