Nur 1:1! Chemie Leipzig strauchelt gegen Aufsteiger

Ludwigsfelde - Mit fünf Punkten Vorsprung auf Luckenwalde startete die BSG Chemie Leipzig am Samstag in das letzte von drei Spielen ihrer Englischen Woche. Auch als Gast im Waldstadion des Ludwigsfelder FC sollten drei Punkte geholt werden. Trotz lautstarker Unterstützung von etwa 400 mitgereisten Fans reichte es am Ende aber nur für den Ausgleich durch Alexander Druschky (52.), nachdem zunächst Paul van Humbeeck (41.) vorgelegt hatte.

Gegen den Ludwigsfelder FC sollte es für Chemie nur für den Ausgleich reichen.
Gegen den Ludwigsfelder FC sollte es für Chemie nur für den Ausgleich reichen.  © Screenshot/facebook.com/bsg.chemie.leipzig/

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, mit einigen Vorteilen für die Leipziger. Bereits in der dritten Minute gab es die erste Chance für Chemie, nachdem Schmidt den Ball in den Rückraum zu Keßler spielen konnte. Der LFC revanchierte sich zwei Minuten später. In beiden Fällen sollte es zunächst jedoch nicht für ein Tor reichen.

In der 26. Minute dann die erste Großchance für die Gastgeber, die jedoch von Chemie-Keeper Latendresse-Levesque entschärft wurde. Der LFC hatte mittlerweile ins Spiel gefunden, präsentierte sich kompakt und ließ kaum Chancen für die Gäste zu.

Das Pensum der Ludwigsfelder sollte sich kurz vor der Halbzeit bezahlt machen. Nachdem er es in der 38. Minute schon einmal versucht hatte, bekam van Humbeeck den Ball in der 41. Minute an der Strafraumgrenze zugespielt und versenkte ihn gekonnt im Leipziger Kasten. 1:0 für den LFC. Das Chancenverhältnis nach der ersten Hälfte ergab ein deutliches Bild: 4:1 für die Gastgeber.

Was den Chemikern in der ersten Halbzeit fehlte, schienen sie kurz nach der Pause gleich doppelt liefern zu wollen. In der 52. Minute folgte der Ausgleich. Nachdem der LFC im Aufbauspiel gepatzt hatte, wurde Bury mustergültig bedient und musste die Kugel nur noch reinschieben.

Der LFC ließ sich davon jedoch nicht beirren und machte weiter Druck, was zu immer wieder zu größeren und kleineren Chancen führte. Chemie schien das Fußballspielen derweil eingestellt zu haben, was vor allem den mitgereisten Fans missfiel. Eine Viertelstunde vor Spielende hatte sich bereits ein Mob herausgebildet, der immer wieder an die Absperrung rannte und dagegen trat, sobald eine Aktion gegen Chemie gepfiffen wurde.

Der Druck sollte sich kurz vor Schluss auch auf dem Spielfeld bemerkbar machen: In der 87. Minute musste Pollow vom LFC das Spielfeld verletzt verlassen. Für mehr sollte es auf beiden Seiten jedoch nicht mehr reichen und so ging das Spiel mit einem 1:1 zu Ende.

Die Leipziger sicherten sich trotzdem einen Punkt, wodurch sich der Vorsprung auf Luckenwalde auf sechs Zähler erhöht. Dabei ist allerdings zu beachten, dass diese auch zwei Spiele im Rückstand sind und die bessere Tordifferenz haben.

Am Montag, 22. April, geht es für die Chemiker dann zum FC Einheit Rudolstadt. Das Spiel startet ebenfalls um 14 Uhr.

Mehr zum Thema BSG Chemie Leipzig:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0